Norwegen 2006 - Ofoten - Vesterålen - Lofoten
 
 
Sonntag, 2. Juli 2006 PDF Drucken E-Mail
Andenes - Kabelvåg


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Unsere Fahrt mit der Hurtigrute startet um 11.00 Uhr in Risøyhamn. Das Schiff, die "M/S Nordnorge" läuft pünktlich ein. Es hat sich einiges verändert an Bord. Elektronische Ein- und Auscheck-Kontrollen, Chip-Karten - alles sehr spannend. Wir erkunden zunächst das Schiff und lassen uns dann in der Cafeteria nieder. Mein nächster Weg ist natürlich die Butikk. Ansichtskarten und Schmuck aus Hematith, mehr nicht. Wir müssen schließlich noch alles mit dem Flieger wegbekommen. Auf der Nordnorge gibt s auch ein Internet-Cafe. Wir checken erst einmal die Postfächer und schauen, ob es Neuigkeiten von der SAS gibt. Es ist nicht ganz klar, ob wir die vermisste Tasche in Kiruna oder in Stockholm zurückbekommen. Egal, Hauptsache, wir bekommen sie überhaupt zurück. Aber es gibt keine Updates auf der Tracking-Seite. Wir sind sehr gespannt, wie die SAS den Schaden ausgleichen wird. Wir mussten einiges an Kleidung und Utensilien neu kaufen.
In Sortland gehen wir kurz von Bord. Die Zeit reicht leider nicht, um ins Zentrum zu spazieren. So gehen wir etwas im Hafen umher und kaufen uns an der Tankstelle ein Eis.
Um 14.15 Uhr erreicht die "M/S Nordnorge" Stokmarknes. Wir sehen die alte "Finnmarken" im Hafen. Das Hurtigrutenmuseum dürfte gleich einem Ameisenhaufen ähneln. Wir sehen von einem Besuch ab und bummeln durch die Einkaufspassage. Dann gehen wir schnell zum Schiff zurück. Jetzt werden die Decksplätze wahrscheinlich sehr schnell voll werden, da Raftsund und Trollfjord die nächsten Stationen sind. Wir erwischen sehr gute Plätze auf Deck 7 und sehen den kommenden Stunden voller Freude entgegen. Um 16.30 Uhr erreichen wir die Raftsundbrücke. Die Crew hat auf dem Deck einen Grill aufgebaut. Aus den Lautsprechern tönt Musik. Wir glauben, unseren Ohren nicht zu trauen: Deutsche Schlager, Heino & Co. Es ist jetzt sehr voll auf dem Außendeck. Wir genießen die Fahrt durch den Raftsund und erinnern uns an letztes Jahr. 2005 haben wir die Hurtigruten vom Ufer aus beobachtet. Dann kommen wir an unserem Ferienhaus vom letzten Jahr vorbei. Vom Bootshaus aus haben wir beobachtet, wie die Hurtigrute in den Trollfjord eingefahren ist. Jetzt sind wir an Bord und winken den Menschen am Ufer zurück. Es ist atemberaubend, wie nah das Schiff an den Felswänden vorbei fährt. Im Trollfjord warten ebenfalls einige Leute auf das Schiff. Die Nordnorge dreht im engen Fjord. Beim Verlassen des Trollfjordes fährt ein kleineres Schiff an uns vorbei. Das ist eines der Cruising-Boote, die von Svolvær und Kabelvåg aus starten.
Nach dem Trollfjord fahren wir noch an Digermulen vorbei und weiter geht es in Richtung Svolvær.
In Svolvær verlassen wir die Nordnorge und fahren nach Kabelvåg. Hier verfahren wir uns natürlich und finden das Sjøhuscamping nicht auf Anhieb. Irgendwann landen wir in der Touristinformation, die gleichzeitig die Rezeption für das Sjøhuscamping ist. Die junge Frau gibt uns unseren Schlüssel und einen Stadtplan. Endlich erreichen wir das Haus mit unserer Ferienwohnung. 23 m² sind auf den ersten Blick recht klein. Aber wir haben eine eigene Küche und ein eigenes Bad. Und wir wollten ja nicht auf der Stube hocken, sondern die Lofoten erleben. Im Schlafzimmer liegt leider keine Bettwäsche. Also fahren wir noch einmal zur Rezeption zurück und fragen nach. Die junge Frau verspricht uns nach Ladenschluss die Wäsche vorbeizubringen. Sie kommt kurz nach neun. Eine sehr freundliche Dame. Wir können endlich schlafen gehen.




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