Narvik - Andenes




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Wir starten pünktlich 9.00 Uhr gen Norden. Das Wetter könnte nicht
besser sein. Zum Autofahren ist es fast ein bisschen zu gut. Da wir
eine weite Strecke vor uns haben, können wir nicht überall anhalten, um
zu fotografieren. Bei dem Angebot an Motiven wird es einem ganz schwer
ums Herz. Erste Station ist die Tjeldsundbrücke. Wir fahren auf den
Rastplatz vor der Brücke, treten aber ganz schnell wieder die Flucht
an. Zur gleichen Zeit halten etwa 5 Touristenbusse auf dem Rastplatz
und ergießen Massen von Menschen auf den Platz. Ein Stück weiter an der
Brücke vorbei gelangen wir zum nächsten Teil der Skulpturlandskap
Nordland: Syv magiske Punte.
Hinter der Brücke biegen wir nach Harstad ab. Die Zeit reicht leider
nur für einen kurzen Gang durch die Stadt. Trondenes schaffen wir
nicht. Wir werden im kommenden Jahr noch einmal eine Nordlandtour
machen. Dann nehmen wir uns einen ganzen Tag Zeit für die Stadt. Weiter
geht die Fahrt nach Sortland. Unterwegs machen wir noch ein paar
Pausen. Die lange Fahrt ermüdet. In Sortland gehen wir erst einmal
Mittag essen. Dann nehmen wir die letzte Etappe nach Andenes in
Angriff. Gegen 16.15 Uhr erreichen wir den kleinen Ort an der
Nordspitze der Vesterålen. Unser Hotel liegt auf Lankanholmen. Es gibt
hier wirklich nur den ganz kleinen Standard. Aber zum Übernachten
reicht es vollkommen aus. Um 17.00 Uhr ist Anstoß zum Spiel Deutschland
gegen Argentinien. Da ist die Müdigkeit wie weggeblasen. Das Spiel ist
sehr spannend. Es geht bis zum Elfmeterschießen. Sehr ungünstig, da wir
noch etwas einkaufen müssen. Also lassen wir uns überraschen und gehen
schnell zum Coop um die Ecke. Als wir zurückkommen ist das Spiel
entschieden: Deutschland ist weiter ? Nun schnell Abendbrot essen und
die ersten Erkundungen im Ort vornehmen. Wir laufen die beiden äußeren
Molen ab. Der Ort ist an sich sehr ruhig, bis auf die Möwen. Es gibt
des Öfteren lautstarke Konzerte unterschiedlichster Töne. Völlig
ausgetickt.
Nach dem Spaziergang wollen wir uns noch etwas im Aufenthaltsraum
ausruhen, da kommen die nächsten Gäste für die Nacht: 2 Angler. Die
Kleidung und die Ausrüstung bringen die beiden in ihrem Zimmer unter.
Plötzlich riecht es im ganzen Haus nach Fisch. Das erste Mal Würgen im
Hals. Anschließend setzen sich die beiden mit einer Riesen Schüssel
Schrimps in den Aufenthaltsraum und fangen an die Dinger zu essen.
Jetzt ist Schluss. Wir verlassen fluchtartig die Herberge und gehen
fast zwei Stunden spazieren. Hoffentlich bleiben die beiden nicht zu
lange. Kurz nach Mitternacht fallen wir in unsere Betten. |
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am Freitag, 25. August 2006 (921 hits) |
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 25. August 2006 )
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