Norwegen 2006 - Ofoten - Vesterålen - Lofoten
 
 
Freitag, 30. Juni 2006 PDF Drucken E-Mail
Narvik - Andenes


no2006_2010.jpg

no2006_2013.jpg

no2006_2097.jpg

no2006_2217.jpg
Wir starten pünktlich 9.00 Uhr gen Norden. Das Wetter könnte nicht besser sein. Zum Autofahren ist es fast ein bisschen zu gut. Da wir eine weite Strecke vor uns haben, können wir nicht überall anhalten, um zu fotografieren. Bei dem Angebot an Motiven wird es einem ganz schwer ums Herz. Erste Station ist die Tjeldsundbrücke. Wir fahren auf den Rastplatz vor der Brücke, treten aber ganz schnell wieder die Flucht an. Zur gleichen Zeit halten etwa 5 Touristenbusse auf dem Rastplatz und ergießen Massen von Menschen auf den Platz. Ein Stück weiter an der Brücke vorbei gelangen wir zum nächsten Teil der Skulpturlandskap Nordland: Syv magiske Punte.
Hinter der Brücke biegen wir nach Harstad ab. Die Zeit reicht leider nur für einen kurzen Gang durch die Stadt. Trondenes schaffen wir nicht. Wir werden im kommenden Jahr noch einmal eine Nordlandtour machen. Dann nehmen wir uns einen ganzen Tag Zeit für die Stadt. Weiter geht die Fahrt nach Sortland. Unterwegs machen wir noch ein paar Pausen. Die lange Fahrt ermüdet. In Sortland gehen wir erst einmal Mittag essen. Dann nehmen wir die letzte Etappe nach Andenes in Angriff. Gegen 16.15 Uhr erreichen wir den kleinen Ort an der Nordspitze der Vesterålen. Unser Hotel liegt auf Lankanholmen. Es gibt hier wirklich nur den ganz kleinen Standard. Aber zum Übernachten reicht es vollkommen aus. Um 17.00 Uhr ist Anstoß zum Spiel Deutschland gegen Argentinien. Da ist die Müdigkeit wie weggeblasen. Das Spiel ist sehr spannend. Es geht bis zum Elfmeterschießen. Sehr ungünstig, da wir noch etwas einkaufen müssen. Also lassen wir uns überraschen und gehen schnell zum Coop um die Ecke. Als wir zurückkommen ist das Spiel entschieden: Deutschland ist weiter ? Nun schnell Abendbrot essen und die ersten Erkundungen im Ort vornehmen. Wir laufen die beiden äußeren Molen ab. Der Ort ist an sich sehr ruhig, bis auf die Möwen. Es gibt des Öfteren lautstarke Konzerte unterschiedlichster Töne. Völlig ausgetickt.
Nach dem Spaziergang wollen wir uns noch etwas im Aufenthaltsraum ausruhen, da kommen die nächsten Gäste für die Nacht: 2 Angler. Die Kleidung und die Ausrüstung bringen die beiden in ihrem Zimmer unter. Plötzlich riecht es im ganzen Haus nach Fisch. Das erste Mal Würgen im Hals. Anschließend setzen sich die beiden mit einer Riesen Schüssel Schrimps in den Aufenthaltsraum und fangen an die Dinger zu essen. Jetzt ist Schluss. Wir verlassen fluchtartig die Herberge und gehen fast zwei Stunden spazieren. Hoffentlich bleiben die beiden nicht zu lange. Kurz nach Mitternacht fallen wir in unsere Betten.






Geschrieben von Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst am Freitag, 25. August 2006 (921 hits)
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 25. August 2006 )
 
Benutzer Bewertung: / 1
SchlechtSehr gut 
< Zurück   Weiter >