Norwegen 2005 - Mit der Hurtigrute ins Nordland
 
 
Sonntag, 19. Juni 2005 PDF Drucken E-Mail
Kjellarnes - Svolvær - Borg - Eggum

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Leider hat es nicht aufgeklärt. Die Berge auf der anderen Seite des Raftsundes hüllen sich noch immer in Wolken und die Temperaturen sind etwas brrrrr…. Wir lassen die Trollfjordtour also buchstäblich ins Wasser fallen. Dafür werden wir der MS Midnatsol an der Bücke auflauern. Sven legt sich wieder hin. Ich bleibe wach. Ingrid hat etwas Probleme nach dem Ausflug gestern. Wir lassen den heutigen Tag ganz ruhig anlaufen.
Gegen Nachmittag klart es überraschend auf. Es beginnt mit kleinen Löchern in der Wolkendecke. Schließlich wird der Himmel von Digermulen aus immer blauer.
Um 15.30 Uhr mache ich mich auf den Weg zur Raftsundbrücke. Gerade zur rechten Zeit, denn als ich ankomme nähert sich die Midnatsol bereits der Brücke. Eine kurze Strecke nach der Brücke gibt es einen Rastplatz. Von hier aus kann an wunderbar beobachten, wie die Hurtigrute die Brücke passiert. Sie kommt auch sehr nah am Ufer vorbei. Als das Schiff mir sein Heck zuwendet, steige ich ins Auto und fahre zum nächsten günstigen Beobachtungspunkt. Das Schiff ist sehr schnell, bei den Strassenverhältnissen ist es nicht einfach, vor ihm an einem bestimmten Punkt zu sein. Ich drehe auch einige Videos. Ein dritter Beobachtungspunkt ist eine Haltebucht kurz vor unserem Haus. Von hier aus sieht man auch sehr gut, wie das Schiff wendet, um in den Trollfjord zu fahren. Es ist 16:45 Uhr, die Hurtigrute ist heute sehr früh dran. Wenn das Wetter so bleibt, machen wir die Tour morgen auch.
Um 17.15 Uhr mache ich mich noch einmal auf, um das Schiff beim Verlassen des Trollfjordes zu beobachten. Dann fahre ich nach Digermulen, verpasse die Midnatsol hier aber knapp. Sie ist schon im Vestfjord, als ich eine geeignete Stelle finde. Schade…
Heute geht die nordgehende Route etwas später. Erst gegen halb 12 biegt sie um die Landzunge bei Digermulen in den Raftsund ein. Das Fotografieren wird erneut zu einer Geduldsprobe. Kaum steht man länger als 2 Sekunden an einem Ort, ist man von einer Wolke aus Mücken und Gnitzen eingehüllt. Über Finnvika ziehen schon wieder dunkle Wolken auf. Hoffentlich sind sie morgen früh verschwunden.



Geschrieben von Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst am Dienstag, 1. August 2006 (960 hits)
Letzte Aktualisierung ( Samstag, 26. Januar 2008 )
 
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