Norwegen 2005 - Mit der Hurtigrute ins Nordland
 
 
Samstag, 18. Juni 2005 PDF Drucken E-Mail
Kjellarnes - Svolvær - Borg - Eggum

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Heute hat sich die Sonne eine Auszeit genommen. Dicke Wolken sitzen wie Zuckerwatte über den Berggipfeln und hüllen sie vollständig ein. Teilweise hängen die Wolken so tief, dass man das Gefühl hat, man könne sie berühren.
Wir werden trotzdem die geplante Tour unternehmen. Es heißt also, warm anziehen. Da wir nicht wissen, wie lange wir unterwegs sein werden, wird ein großer Picknick-Korb gepackt. Um 13.30 Uhr starten wir vom Haus. Vielleicht bessert sich das Wetter noch … Zuerst nach Svolvær und noch etwas einkaufen, eine Zeitung besorgen und tanken. Wir kaufen auch noch etwas für unterwegs, dann geht es weiter. Kurz nach 16.00 Uhr sind wir in Borg und betreten neugierig das Museumsgelände. Die Jungs entschließen sich, doch lieber im Auto zu warten. Ob sie wissen, dass man das Areal nicht in 20 Minuten durchläuft? Ingrid und ich starten den Rundgang im großen Häuptlingshaus. Es wird sehr anschaulich dargestellt, wie sich das Leben damals abgespielt hat. Man bekommt ein Gefühl dafür. Leider ist heute nicht viel los. Das hängt wohl mit dem Wetter zusammen. Der Weg führt uns weiter an Koppeln mit Schweinen, Pferden und Kühen vorbei. Dann stehen wir vor der modernen Borg-Kirke. Die will so gar nicht in diese historische Umgebung passen. Weiter geht es auf einem weitläufigen Pfad in Richtung Bootshaus. Das große Gostad-Boot ist leider nicht da. Es liegt nur ein sehr viel kleineres Boot am Kai. Aber man soll ja nicht undankbar sein. Auf dem Weg zurück zum Häuptlingshaus schauen wir uns noch die Schmiede an und passieren den alten Pfarrhof. Um 18.30 Uhr stehen wir wieder am Ausgang. Die Jungs sind schon ungeduldig, wo wir bleiben. Nächstes Ziel ist die alte Radarstation in Eggum. Die Mitternachtssonne können wir uns heute getrost abschmatzen, bei den Wolken haben wir null Chance. Wenn das Wetter noch einmal besser wird, werden wir unser Glück in Laukvik noch einmal versuchen. Nach einer kurzen Schotterpiste taucht das alte Fort vor uns auf. Wir erklimmen den Hügel und schauen in das Innere. Dort liegt noch die Spindel, die einst die Antenne getragen hat. An Seilen an der Wand kann man noch auf den Beobachtungsring klettern. Da alles sehr feucht und rutschig war, sehen wir von Experimenten ab. Beim Auto gibt es dann noch einen kleinen Imbiss aus dem großen Korb. Gestärkt treten wir die Heimfahrt an. In Svolvær wechseln wir uns mit dem Fahren ab. Ich fahre die restliche Strecke zum Haus. Etwas geschafft kommen wir um 21.30 Uhr an.
Jetzt noch etwas fernsehen und bloß nicht zu oft vor die Tür gehen. Die kleinen Monster warten schon auf uns. Um 23.05 Uhr gehe ich noch einmal zum Ufer, um die nordgehende Route abzupassen. Was tut man nicht alles für ein paar Bilder. Die 5 Minuten Wartezeit werden zur quälenden Geduldsprobe. Es sammeln sich immer mehr Gnitzen um mich herum an. Schnell fotografieren und dann nichts wie zurück in Haus…
Hoffentlich wird das Wetter morgen etwas besser. Bei diesen Wolken können wir uns eine Trollfjordtour klemmen. Werden wir morgen entscheiden…



Geschrieben von Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst am Dienstag, 1. August 2006 (932 hits)
Letzte Aktualisierung ( Samstag, 26. Januar 2008 )
 
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