Kjellarnes - Svolvær - Borg - Eggum




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Heute
hat sich die Sonne eine Auszeit genommen. Dicke Wolken sitzen
wie Zuckerwatte über den Berggipfeln und hüllen
sie vollständig ein. Teilweise hängen die Wolken
so tief, dass man das Gefühl hat, man könne sie
berühren.
Wir werden trotzdem die geplante Tour unternehmen. Es heißt
also, warm anziehen. Da wir nicht wissen, wie lange wir unterwegs
sein werden, wird ein großer Picknick-Korb gepackt.
Um 13.30 Uhr starten wir vom Haus. Vielleicht bessert sich
das Wetter noch … Zuerst nach Svolvær und noch
etwas einkaufen, eine Zeitung besorgen und tanken. Wir kaufen
auch noch etwas für unterwegs, dann geht es weiter. Kurz
nach 16.00 Uhr sind wir in Borg und betreten neugierig das
Museumsgelände. Die Jungs entschließen sich, doch
lieber im Auto zu warten. Ob sie wissen, dass man das Areal
nicht in 20 Minuten durchläuft? Ingrid und ich starten
den Rundgang im großen Häuptlingshaus. Es wird
sehr anschaulich dargestellt, wie sich das Leben damals abgespielt
hat. Man bekommt ein Gefühl dafür. Leider ist heute
nicht viel los. Das hängt wohl mit dem Wetter zusammen.
Der Weg führt uns weiter an Koppeln mit Schweinen, Pferden
und Kühen vorbei. Dann stehen wir vor der modernen Borg-Kirke.
Die will so gar nicht in diese historische Umgebung passen.
Weiter geht es auf einem weitläufigen Pfad in Richtung
Bootshaus. Das
große Gostad-Boot ist leider nicht da. Es liegt nur
ein sehr viel kleineres Boot am Kai. Aber man soll ja nicht
undankbar sein. Auf dem Weg zurück zum Häuptlingshaus
schauen wir uns noch die Schmiede an und passieren den alten
Pfarrhof. Um 18.30 Uhr stehen wir wieder am Ausgang. Die Jungs
sind schon ungeduldig, wo wir bleiben. Nächstes Ziel
ist die alte Radarstation in Eggum. Die Mitternachtssonne
können wir uns heute getrost abschmatzen, bei den Wolken
haben wir null Chance. Wenn das Wetter noch einmal besser
wird, werden wir unser Glück in Laukvik noch einmal versuchen.
Nach einer kurzen Schotterpiste taucht das alte Fort vor uns
auf. Wir
erklimmen den Hügel und schauen in das Innere. Dort liegt
noch die Spindel, die einst die Antenne getragen hat. An Seilen
an der Wand kann man noch auf den Beobachtungsring klettern.
Da alles sehr feucht und rutschig war, sehen wir von Experimenten
ab. Beim Auto gibt es dann noch einen kleinen Imbiss aus dem
großen Korb. Gestärkt treten wir die Heimfahrt
an. In Svolvær wechseln wir uns mit dem Fahren ab. Ich
fahre die restliche Strecke zum Haus. Etwas geschafft kommen
wir um 21.30 Uhr an.
Jetzt noch etwas fernsehen und bloß nicht zu oft vor
die Tür gehen. Die kleinen Monster warten schon auf uns.
Um 23.05 Uhr gehe ich noch einmal zum Ufer, um die nordgehende
Route abzupassen. Was tut man nicht alles für ein paar
Bilder. Die 5 Minuten Wartezeit werden zur quälenden
Geduldsprobe. Es sammeln sich immer mehr Gnitzen um mich herum
an. Schnell fotografieren und dann nichts wie zurück
in Haus…
Hoffentlich wird das Wetter morgen etwas besser. Bei diesen
Wolken können wir uns eine Trollfjordtour klemmen. Werden
wir morgen entscheiden… |
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am Dienstag, 1. August 2006 (932 hits) |
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Letzte Aktualisierung ( Samstag, 26. Januar 2008 )
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