Kjellarnes - Digermulen - Holandshamn - Holand





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Heute
scheint gegen jeden Wetterbericht die Sonne von einem strahlend
blauen Himmel. Regen, ha ha ha. Nach dem Frühstücks-Mittag
um 11.30 Uhr fahren Ingrid und ich nach Digermulen. Ein bisschen
Gemüse und ganz wichtig Final-Bier für Sonntag.
Mal sehen ob die Büchsen so alt werden.
Wir fahren gleich weiter bis zur Trollfjordgallerie. Dort
treffen wir einen Landsmann aus Deutschland. Er ist sehr freundlich
und wir kommen schnell ins Gespräch. Die Bilder sind
sehr schön aber zu teuer, also entscheiden wir uns, je
einen Hurtigrutenkalender für 2006 mitzunehmen. Dann
können wir im kommenden Jahr noch einmal von dieser Reise
träumen. Beim Bezahlen fällt mir auf, dass diese
Kalender auf den Hurtigrutenschiffen mehr als doppelt so teuer
verkauft werden.
Dann
geht die Fahrt Richtung Holand weiter. Wir fahren durch bezaubernde
Landschaften und landen letztlich wieder am Vestfjord. Auf
der Rücktour biegen wir noch einmal nach Holandshamm
ab und dann geht es zurück zum Haus.
Gegen 13.30 Uhr sind wir zurück.
Um 15.00 Uhr gehen die Jungs zum Fischen. Ingrid geht kurz
danach hinterher. Ich werfe die Stereoanlage an und höre
mein Buch weiter, derweil ich aufräume und die Küche
säubere. Anschließend noch die Boxen mit den Lebensmitteln
sortieren.
Um 16.30 Uhr mache ich mich auch zum Bootshaus auf. Die südgehende
Route ist dran. Sven nimmt gerade die gefangenen Fische aus.
Zwei Bremsen machen uns das Leben schwer. Sie sind sehr angriffslustig,
wir müssen höllisch aufpassen. Als die ersten Fischteile
wieder in den Fjord fliegen, sind wir von Möwen umkreist.
Sie stürzen sich gierig auf jedes Teil. Der Lärm,
den sie machen, ist ohrenbetäubend. Dann gesellen sich
noch zwei kleine Wale dazu. Wir sehen ab und an die schwarzen
Rückenflossen auftauchen. Die
MS Vesterålen fährt gleich vor der Insel in den
Trollfjord ein. Wir bekommen sie nicht direkt vor die Linse.
Sven ist jetzt fertig mit den Fischen und wir gehen alle zusammen
zum Haus zurück. Ingrid fängt gleich an die Filets
vorzubereiten. Sie schmecken einfach köstlich. Nach dem
Abendbrot sind wir etwas genudelt. Ich mache mich gleich an
den Abwasch. Ingrid und Hermann legen sich noch etwas hin.
Ich möchte noch einmal versuchen den Berg hinter unserem
Haus zu erklimmen. Zuerst versuche ich mich auf der linken
Seite. Sie sieht etwas harmloser aus. Aber bereits nach einigen
Metern merke ich, dass Ungeübte hier schnell an ihre
Grenzen stoßen. Flechten und Moos überwuchern die
Felsen und machen sie rutschig. Auch ist nur sehr schwer zu
erkennen, wo sich Spalten zwischen den Felsen befinden. Also
wieder runter und ab zur anderen Seite. Direkt hinter unserem
Haus scheint sich ein Weg zu bahnen. Aber auch hier wird mir
die Sache zu heiß. Der Boden ist sehr ungleichmäßig
und von Gras überwuchert. Man sieht die Gräben nicht
bevor man drinsteht. Also lassen wir das Ganze besser sein.
Der
Abend klingt ruhig aus. Leider wird es kühler und das
ruft Knott wieder auf den Plan. Sie scheinen nur bei kühlem
Wetter aktiv zu sein. Und sie bedrängen uns heftig. Gegen
Mücken kann sich ja irgendwie wehren, aber gegen diese
kleinen Biester sind wir wehrlos. Es bleibt nur die Flucht
ins Haus. Um 22.45 Uhr zieht die MS Nordnorge gen Norden an
uns vorbei. Aber unter dem Druck der Gnitzen und Mücken
können wir nicht lange zusehen und flüchten zurück
ins Haus. |
Geschrieben von
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am Dienstag, 1. August 2006 (413 hits) |
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Letzte Aktualisierung ( Samstag, 26. Januar 2008 )
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