Norwegen 2005 - Mit der Hurtigrute ins Nordland
 
 
Freitag, 17. Juni 2005 PDF Drucken E-Mail
Kjellarnes - Digermulen - Holandshamn - Holand

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Heute scheint gegen jeden Wetterbericht die Sonne von einem strahlend blauen Himmel. Regen, ha ha ha. Nach dem Frühstücks-Mittag um 11.30 Uhr fahren Ingrid und ich nach Digermulen. Ein bisschen Gemüse und ganz wichtig Final-Bier für Sonntag. Mal sehen ob die Büchsen so alt werden.
Wir fahren gleich weiter bis zur Trollfjordgallerie. Dort treffen wir einen Landsmann aus Deutschland. Er ist sehr freundlich und wir kommen schnell ins Gespräch. Die Bilder sind sehr schön aber zu teuer, also entscheiden wir uns, je einen Hurtigrutenkalender für 2006 mitzunehmen. Dann können wir im kommenden Jahr noch einmal von dieser Reise träumen. Beim Bezahlen fällt mir auf, dass diese Kalender auf den Hurtigrutenschiffen mehr als doppelt so teuer verkauft werden.

Dann geht die Fahrt Richtung Holand weiter. Wir fahren durch bezaubernde Landschaften und landen letztlich wieder am Vestfjord. Auf der Rücktour biegen wir noch einmal nach Holandshamm ab und dann geht es zurück zum Haus.
Gegen 13.30 Uhr sind wir zurück.
Um 15.00 Uhr gehen die Jungs zum Fischen. Ingrid geht kurz danach hinterher. Ich werfe die Stereoanlage an und höre mein Buch weiter, derweil ich aufräume und die Küche säubere. Anschließend noch die Boxen mit den Lebensmitteln sortieren.
Um 16.30 Uhr mache ich mich auch zum Bootshaus auf. Die südgehende Route ist dran. Sven nimmt gerade die gefangenen Fische aus. Zwei Bremsen machen uns das Leben schwer. Sie sind sehr angriffslustig, wir müssen höllisch aufpassen. Als die ersten Fischteile wieder in den Fjord fliegen, sind wir von Möwen umkreist. Sie stürzen sich gierig auf jedes Teil. Der Lärm, den sie machen, ist ohrenbetäubend. Dann gesellen sich noch zwei kleine Wale dazu. Wir sehen ab und an die schwarzen Rückenflossen auftauchen. Die MS Vesterålen fährt gleich vor der Insel in den Trollfjord ein. Wir bekommen sie nicht direkt vor die Linse. Sven ist jetzt fertig mit den Fischen und wir gehen alle zusammen zum Haus zurück. Ingrid fängt gleich an die Filets vorzubereiten. Sie schmecken einfach köstlich. Nach dem Abendbrot sind wir etwas genudelt. Ich mache mich gleich an den Abwasch. Ingrid und Hermann legen sich noch etwas hin. Ich möchte noch einmal versuchen den Berg hinter unserem Haus zu erklimmen. Zuerst versuche ich mich auf der linken Seite. Sie sieht etwas harmloser aus. Aber bereits nach einigen Metern merke ich, dass Ungeübte hier schnell an ihre Grenzen stoßen. Flechten und Moos überwuchern die Felsen und machen sie rutschig. Auch ist nur sehr schwer zu erkennen, wo sich Spalten zwischen den Felsen befinden. Also wieder runter und ab zur anderen Seite. Direkt hinter unserem Haus scheint sich ein Weg zu bahnen. Aber auch hier wird mir die Sache zu heiß. Der Boden ist sehr ungleichmäßig und von Gras überwuchert. Man sieht die Gräben nicht bevor man drinsteht. Also lassen wir das Ganze besser sein.
Der Abend klingt ruhig aus. Leider wird es kühler und das ruft Knott wieder auf den Plan. Sie scheinen nur bei kühlem Wetter aktiv zu sein. Und sie bedrängen uns heftig. Gegen Mücken kann sich ja irgendwie wehren, aber gegen diese kleinen Biester sind wir wehrlos. Es bleibt nur die Flucht ins Haus. Um 22.45 Uhr zieht die MS Nordnorge gen Norden an uns vorbei. Aber unter dem Druck der Gnitzen und Mücken können wir nicht lange zusehen und flüchten zurück ins Haus.



Geschrieben von Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst am Dienstag, 1. August 2006 (943 hits)
Letzte Aktualisierung ( Samstag, 26. Januar 2008 )
 
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