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Himmel über Sarawak PDF Drucken E-Mail
Inhalt
Himmel über Sarawak
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
Kapitel 21
Kapitel 22
Kapitel 23
Kapitel 24
Kapitel 25
Kapitel 26
Kapitel 27
Kapitel 28
Kapitel 29
Kapitel 30
Kapitel 31
Kapitel 32
Kapitel 33
Kapitel 34
Kapitel 35
Kapitel 36
Kapitel 37
Kapitel 38
Kapitel 39
Kapitel 40
Kapitel 41
Kapitel 42
Kapitel 43
Kapitel 44
Kapitel 45
Kapitel 46
Kapitel 47
Kapitel 48
Kapitel 49
Kapitel 50
Kapitel 51
Kapitel 52

sundown01
"Hier ist der Passierschein, für dich und deine Familie und hier ist das versprochen Geld."
Mit zitternden Fingern, nahm Tunik den kleinen Lederbeutel mit den Münzen entgegen, schaute sich sichernd nach allen Seiten um, so als hätte er Angst, daß Diebe ihn ihm sofort wieder entreißen konnten und griff dann nach den Passierscheinen.
"Und jetzt verschwinde, und wehe mir kommt zu Ohren, daß du erzählst, was du gesehen hast, dann wirst du mit der Gewißheit sterben, deine Familie der Sklaverei preisgegeben zu haben, ist das klar?"
"Natürlich Sahib." Tunik verbeugte sich mehrmals und rannte so schnell er konnte auf den in 100 m entfernten beginnenden Dschungel zu. Verwalter Jerry Binks trat zufrieden lächelnd aus dem Schatten der Stallungen und blickte sich vergewissernd um, daß niemand in der Nähe war. Es verlief alles nach Plan und solche kleineren Zwischenfälle konnten ihn nicht aus der Fassung bringen. Man hätte ihn ja auch, wenn der Zeitplan eingehalten worden wäre, aber dafür hatten dieser zusammengewürfelte Haufen von Halsabschneidern der schlimmsten Sorte wenig Verständnis. Wenn Tunik mit seiner Geschichte nicht so wunderbar in ihr Vorhaben gepaßt hätte, wäre er preiswerter bei weggekommen. Und ein Arbeiter mehr oder weniger, was machte das schon, es gab ja genug.
Er zog die frische Luft ein, die ihm hier mit dem Rücken zu den Stallungen entgegenwehte und den Gestank nach schwitzenden Tier- und arbeitenden Menschenkörpern vergessen ließ. In die Sonne blinzelnd, stellte er sich vor, wie es wäre auf seiner eigenen Plantage zu stehen. Aber ganz so weit war es noch nicht, doch sein Ziel trieb in immer greifbarere Nähe auf ihn zu. Und weil er dieses Ziel nicht durch eine Heirat erreichen konnte, da er nicht standesgemäß war, mußte es eben auf anderem Wege gehen.
Jerry Binks putzte sich seine Brille, die er eigentlich nicht brauchte, aber das war das Gute an der Verkleidung, daß er sich im Notfall in einen anderen verwandeln konnte und nur sehr schwer erkannt wurde. Vom kleinen Schauspieler, zum Verwalter, zum Großgrundbesitzer...Er schätzte, daß es in einem halben Jahr soweit sein müßte...


Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 30. Dezember 2007 )
 
 
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