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Yanez de Gomera gab Christina zur Begrüßung einen Kuß auf die Stirn und
setzte sich in einen der Korbsessel auf die Veranda, die in den kleinen
Garten hinter dem Haus führte.
"Du hast dein Land verkauft?"
"Ja, zu einem guten Preis."
"Wann fährst du?"
"In 5 Tagen."
"Und du willst es dir nicht noch einmal überlegen, mit nach Assam zu kommen?"
Christina beugte sich zu ihrem Onkel und strich über seinen Arm "Es ist
lieb von dir, aber es ist mir noch zu nahe. - Wann fährst du zurück?
"In einer Woche. - Ich hoffe, du schreibst uns?"
"Ich verspreche es."
Yanez sah sie von der Seite an. Er konnte nicht beurteilen, ob alles in
Ordnung war, dazu kannte er sie nicht gut genug, aber Elisabeth Park
meinte, sie hätte ihre Natürlichkeit verloren und das wäre ganz und gar
nicht in Ordnung.
Yanez atmete tief ein. "Willst du es dir nicht noch einmal überlegen?" fragte er behutsam.
Sie zögerte einen Moment, sagte dann aber mit fester Stimme: "Nein!"
"Hier sind alle deine Freunde..."
"Nein!" sie ahnte, auf was Yanez hinauswollte, aber davon wollte sie nichts wissen.
Ja hier waren all' ihre Freunde, die mehr als nur Freunde waren, sie
waren zu einem Ersatz für die zurückgelassene Familie geworden, zu der
sie jetzt wieder wollte, die ihr aber eigentlich fremd war und ...er
war hier, irgendwo, aber sie würde nicht mehr warten, nie mehr, auf
keinen...
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 30. Dezember 2007 )
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