Main Menu
Home
Sitemap
Urlaub
Norwegen 2002
Norwegen 2005
Norwegen 2006
PC-Spiele
Das schwarze Auge Teil 1
Fan-Pages
Korpiklaani
Kabir Bedi
Bildergallerien
Übersicht
Sonstiges
Favoriten
Kontakt
Gästebuch
Haftungshinweise
Visit me at MySpace
Login Form





Passwort vergessen?
Noch kein Benutzerkonto?
Registrieren
Kabir Bedi Fanpage
 
Start Tonträger Filme Presse Bücher Links News FanWare Fans KBFC
 
Himmel über Sarawak PDF Drucken E-Mail
Inhalt
Himmel über Sarawak
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
Kapitel 21
Kapitel 22
Kapitel 23
Kapitel 24
Kapitel 25
Kapitel 26
Kapitel 27
Kapitel 28
Kapitel 29
Kapitel 30
Kapitel 31
Kapitel 32
Kapitel 33
Kapitel 34
Kapitel 35
Kapitel 36
Kapitel 37
Kapitel 38
Kapitel 39
Kapitel 40
Kapitel 41
Kapitel 42
Kapitel 43
Kapitel 44
Kapitel 45
Kapitel 46
Kapitel 47
Kapitel 48
Kapitel 49
Kapitel 50
Kapitel 51
Kapitel 52

sundown01 "Was für eine Unordnung! - Lieutenant, warum gibt es keine Unterlagen, wenn die Gefängnisse überfüllt sind?"
"Oh...ich äh...das kann ich nicht sagen, Mylord!"
"Und wer kann mir das sagen?"
"Nur der...der Gouverneur!"
"Bringen sie auch einen Satz zustande ohne zu stottern?"
"Ich..."
"Vergessen sie es."
Der Repräsentant der Krone, Lord Kanzler John G. Martok, eigens von Singapur nach Sarawak beordert, um den ungenauen Berichten, die aus diesem britischen Protektorat kamen und Ihrer Majestät mißfielen, fegte diverse Akten vom Tisch. Er war berühmt für seine unorthodoxen Aktionen und er haßte Pflichtverletzungen....
"Colonel!?"
"Ja, Mylord?"
Die imposante Gestalt des Lord Kanzlers erhob sich. Sein weißes, volles Haar gab der kräftigen Gestalt in dem hellen Anzug eine königliche Erscheinung. "Durchsuchen sie mit ihren Leuten die oberen Etagen."
Colonel O'Neill, der vor einer Stunde mit einem Bataillon zusammen mit dem Lordkanzler hier eintraf, verließ den Raum.
"Weiter im Text." Der Kanzler baute sich vor dem in seiner direkten Gegenwart noch kleiner wirkenden Lieutenant Barclay auf. "Sind sie der einzige führende Offizier hier? Wer hat sonst das Kommando?"
"Major Kincaid, aber der ist zurück nach England gegangen. Sonst Captain Sheridan, aber der ist beim Gouverneur...."
"Mann, ich will nicht wissen, unter wem sie gedient haben, sondern wer normalerweise der diensthabende Offizier wäre!" herrschte ihn John G. Martok an und Lieutenant Reginald Barclay schien wie von einer kräftigen Windböe erfaßt zurückzuweichen.
"Picard...Captain Picard...Mylord!"
"Ich dachte, der ist in Beaufort stationiert..."
"Ja, war er auch, aber zur Verstärkung....."
"Egal!" John G. Martok schnitt dem Lieutenant derb das Wort ab, umrundete den für seine Verhältnisse klapperdürren Mann. Unvorstellbar, wie so was von der königlichen Armee dienen konnte. "Und wo ist der Captain?"
"Im Gefängnis!"
"Wo?"
"Im Gefängnis, Mylord!" Die Gestalt des Lieutenant strafte sich.
"Und weshalb sitzt ein Offizier ihrer Majestät im Gefängnis?"
"Er hat sich geweigert einen Befehl auszuführen."
"Was für einen Befehl? - Muß man ihnen denn alles aus der Nase ziehen?"
"Auf konspirative Elemente zu schießen."
Der Kanzler schaute Barclay zweifelnd an. "Das sind aber sicher nicht ihre Worte, oder."
"Mit Verlaub, Mylord, die des Gouverneurs." Ein stolzes Lächeln, daß er sich diese Formulierung gemerkt hatte, zierte das Gesicht des jungen Lieutenants.
"Und wer waren diese.... Elemente."
"Alles Sandokans Leute."
"Und das sind die, die jetzt hier die Gefängnisse überfüllen?"
"Nun, ...einige sind uns entkommen!"
"Wissen sie überhaupt, was sie da sagen, Mann?"
Warum sollte Reginald Barclay nicht wissen, was er sagte, schließlich hatte er es gesagt, und konnte sich auch daran erinnern.... Er überlegte noch, was mit dieser Frage wohl gemeint war, da kam ihm der Lord bereits mit einer Antwort zuvor.
"In den Gefängnissen sitzen nur Frauen und Kinder! Sind das ihre Verräter? Was hat sich der Gouverneur dabei gedacht!" herrschte ihn John Martok an und sein tiefer Baß ließ das ganze Haus erzittern. "Holen sie mir Picard her und lassen sie die Leute aus den Gefängnissen."
Reginald Barclay wich zur Tür zurück, ergriff zitternd die Klinke und wäre beinahe mit Colonel O'Neill zusammengestoßen, der sich angeschickt hatte zu klopfen, als die Tür geöffnet wurde.
"Was gefunden, Colonel?"
"Nichts Mylord."
"Schauen sie sich das an." Lord Martok reichte dem Colonel einige Papiere. "Haftbefehle von angesehenen Bürgern, unter anderem von einer Lady, zudem noch Portugiesin, mit einem Niederländer verheiratet." Der Kanzler schüttelte den Kopf. " Kein Wunder, daß die britische Regierung von allen Seiten bedrängt wird. Und nirgends einen Hinweis auf einen Beweis. Was hat er sich nur dabei gedacht?"
Es klopfte und Captain Picard, dem man außer an seiner desolaten Uniform, den Aufenthalt im Gefängnis nicht ansah, wurde hereingeführt. Ohne Umschweife reichte ihm der Kanzler die Hand und stellte sich und den Colonel vor.
"Captain, wir haben bereits gehört, warum man sie suspendiert hat. Mich würde interessieren, wie es dazu gekommen ist." John G. Martok ließ sich wieder hinter den Schreibtisch des Gouverneurs auf dem Sessel nieder.
Nachdrucksvoll musterte Picard den Lord Kanzler "Darf ich vorerst eine Bitte äußern, Mylord?"
"Um was handelt es sich."
"Meine Familie. Ich hätte gerne gewußt wie es ihnen geht."
"Colonel, sorgen sie dafür, daß das erledigt wird. - Und nun erzählen sie mal."
Während Colonel O'Neill dem Posten vor der Tür Anweisung gab, die Familie des Captains ausfindig zu machen und hierher zu bringen, berichtete Picard von dem Angriff Sandokans auf den Gouverneur hier in diesem Zimmer und wie seine Truppen anschließend ganz Kuching durchsucht hatten und jeden Verdächtigen festnahmen.
"...Ich habe bereits zu diesem Zeitpunkt den Gouverneur davon in Kenntnis gesetzt, daß dies eine unnütze Aktion wäre, da Sandokans Spione sicher schon gewarnt und geflüchtet waren. Aber er bestand darauf, die Spur der Geflüchteten zu verfolgen und ein gewisser Haako unter den Gefangenen verriet, gegen einen Preis, ein geheimes Lager, wo wir außer auf die Flüchtlinge, noch auf lang gesuchte Mitstreiter von Sandokan trafen. Der Gouverneur gab Befehl alle zu töten und dies hielt ich für ungerechtfertigt, da die meisten, die sich in den Höhlen versteckt hielten, Frauen und Kinder waren. Ich habe mich geweigert diesen Befehl auszuführen und das würde ich jederzeit wieder tun. Als britischer Offizier...."
"Danke Captain! Das reicht mir!" stoppte der Lord die Schilderung des Captains und erhob sich. "Sie sind ab sofort wieder in ihren Dienstgrad als Captain eingesetzt. Ruhen sie sich aus und kümmern sie sich um ihre Familie. Ich denke, es wird noch einiges auf uns zukommen. Danke Captain."
Picard salutierte ehrenvoll und verließ, gefolgt von der Ordonnanz, den Raum.
"Colonel, wo ist der Gouverneur jetzt." Der Kanzler wandte sich der Karte hinter ihm zu.
"Er befindet sich genau zwischen Kuching und Tapedu. Östlich und westlich von ihm lagern die Leute von Sandokan, wenn die Berichte stimmen."
Der Kanzler blickte mit verkniffenem Gesicht auf das Stück Papier, für welches schon so viele ihr Leben lassen mußten "Haben sie sich schon einmal überlegt, was geschieht, wenn das gesamte malaiische Volk sich gegen uns erhebt?" Er blickte auf den in vielen Kämpfen ausgezeichneten Mann. Auf ein schmales Gesicht, mit ernsten, aber immer wachsamen Augen. Irgendwann würde er sicher mal Admiral sein, da war sich der Kanzler sicher.
"Man wird uns überrennen, egal wie viele Verluste die Bevölkerung hinnehmen muß."
"Genau! Und das darf nicht passieren. Wir müssen diesen Kampf so schnell wie möglich und undramatisch beenden."
"Mit Verlaub, Mylord, aber für die Aufrechterhaltung der Interessen der britischen Krone, wäre eine friedliche Lösung besser."
"Da haben sie Recht, Colonel. Aber ich denke, da hat uns der Gouverneur einen Strich durch die Rechung gemacht. Das wird nun nicht mehr möglich sein. Und auch die von Henry Gowron geschlossenen Kontrakte, werden dies nicht verhindern können, denn sie sind durch die vom neuen Gouverneur beschlossenen ungültig und müßten neu ratifiziert werden. Außerdem war ihre Majestät von den von Henry Gowron beschlossenen Übereinkünften auch nicht gänzlich überzeugt. Also lassen sie uns erst mal dieses Problem hier klären und dann mit dem Gouverneur reden."


Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 30. Dezember 2007 )
 
 
Start Tonträger Filme Presse Bücher Links News FanWare Fans KBFC