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Es wurde langsam hell. Die Sonne schickte ihre ersten Strahlen über den
Horizont. Sandokan saß auf einem Stein am Ufer des kleinen Sees, der
von einem aus den Felsen kommenden Wasserfall gespeist wurde und
irgendwo unter den Felsen wieder verschwand, um erneut irgendwo ans
Tageslicht zu treten und andere mit seinem kühlen Naß zu erfreuen, oder
für immer in der Dunkelheit der Erde zu versickern... wie der Verlauf
eines Menschenlebens, mal stürmisch, mal ruhig, mal tief oder flach,
oder schnell endend.
Nur das der Lauf des Flusses sich nur sehr langsam änderte, um einen
neuen Weg zu finden, während der des Menschen von einer Sekunde zur
anderen, in eine andere Richtung schwenken konnte...
Es wurde Zeit, sie mußten weiter.
Sandokan erhob sich und trat hinüber zur Schlafstelle.
Sie schlief immer noch. Ihr Atem ging ruhig und gleichmäßig. Die Decke
bedeckte kaum ihre Schultern. Er betrachtete sie. Sie hatte ihn
überrascht und überlistet, daß mußte er zugeben, aber... es war gut
so...
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 30. Dezember 2007 )
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