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Himmel über Sarawak PDF Drucken E-Mail
Inhalt
Himmel über Sarawak
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
Kapitel 21
Kapitel 22
Kapitel 23
Kapitel 24
Kapitel 25
Kapitel 26
Kapitel 27
Kapitel 28
Kapitel 29
Kapitel 30
Kapitel 31
Kapitel 32
Kapitel 33
Kapitel 34
Kapitel 35
Kapitel 36
Kapitel 37
Kapitel 38
Kapitel 39
Kapitel 40
Kapitel 41
Kapitel 42
Kapitel 43
Kapitel 44
Kapitel 45
Kapitel 46
Kapitel 47
Kapitel 48
Kapitel 49
Kapitel 50
Kapitel 51
Kapitel 52

sundown01Die Sonne stand schon hoch am Himmel und erzwang sich durch einen schmalen Spalt in den dunklen Vorhängen Einlaß in ihr Zimmer. Im ersten Moment hatte Christina Orientierungsschwierigkeiten. Der helle Baldachin.... sollten da nicht die Wände einer Hütte oder das unendliche Blätterdach des Dschungels...Nein, natürlich nicht.
Sie war im Palast des Gouverneurs. Sie wählte ein schlichtes elegantes weißes Kleid aus. Frühstücken mußte sie alleine, aber sie fand eine kurze Nachricht von James und eine Rose vor ihrer Tür. Er war mit Captain Picard zu einem Erkundungsritt aufgebrochen und würde zum Tee wieder zurück sein.
Angesichts dieser Aufmerksamkeit war sie nun doch geneigt vielleicht ein paar Tage länger zu bleiben. Es war doch recht angenehm hier... vielleicht für eine Weile. Aber sicher würde ihr dieser wunderbare Ausblick auf den Garten nicht für den Rest ihres Lebens genügen...
Sie verbrachte den Tag auf der Terrasse. Immer wenn sie Schritte vernahm, schlug ihr Herz schneller, in der Hoffnung, Alexandre würde kommen, aber nichts. Statt dessen fand sich zum Tee Lady Ann Birdsinging-Kincaid ein, die ihre Aufwartung machen wollte und sich gleichzeitig verabschiedete. Sie berichtete endlos von ihrer Trauung im engsten Familienkreis, da die richtige Zeremonie auf dem Landsitz der Kincaids stattfinden würde. Sie schwärmte ihr von den Geschenken vor und ihrer Sehnsucht nach England, erzählte ihr den neusten Tratsch, aber Christina hörte schon gar nicht mehr richtig hin. Sie war mehr als erleichtert, als James verspätet zum Tee erschien, woraufhin Lady Ann sich endlich verabschiedete und Christina einen erleichterten Seufzer nicht unterdrücken konnte, als sie außer Hörweite war.
"Ich verstehe nicht, wie Major Kincaid so eine dumme Pute ehelichen kann." rutschte es ihr heraus, was James zu einem breiten Grinsen veranlaßte.
"Der Major ist ein sehr ruhiger Mann, vielleicht ist es genau das, was er braucht, um ihn zu beleben. Aber wie ich sehe, geht es dir heute schon viel besser."
"Von dem Besuch von Lady Ann einmal abgesehen..." konnte sie sich nicht beruhigen.
"Ich sehe, du bist wieder meine leidenschaftliche Christina, obgleich..." er verfiel in ein verschwörerisches Flüstern "...die melancholische Christina von gestern war auch wunderschön."
Sie schenkte ihm ein glockenhelles Lachen und einen ihrer aufreizenden Blicke.
Er ergriff ihre Hand. "Christina, du weißt, ich liebe dich." Er wurde mit einmal sehr ernst. "Ich möchte, daß du meine Frau wirst."
Er hatte sie überrumpelt. Christina hatte geglaubt diese Frage noch etwas hinauszögern zu können. "James, glaubst du nicht, daß das etwas zu übereilt ist..."
"Nein, angesichts der letzten Tage, ist mir nichts wichtiger als das."
Christina fühlte sich gefangen, als hätte jemand die Tür zu einem Weg, den sie noch hätte gehen wollen, zugeschlagen und der nun niemals wieder zu betreten war. "James, daß kommt sehr plötzlich und da ist auch noch die Sorge um meinen Besitz..."
"Natürlich,.." lenkte er ein und senkte den Blick. "...ich war etwas voreilig."
"James!?" Sie strich über seine Hand. "Laß uns noch etwas Zeit."
Mit dieser Antwort schien er zufrieden und küßte zart ihre Fingerspitzen. "So wie du es möchtest. - Ich habe noch einiges zu tun. Wir sehen uns beim Dinner. Leider sind wir wieder nicht alleine. Captain Picard, seine Frau und seine beiden Töchter werden uns Gesellschaft leisten." Er erhob sich und küßte sie auf die Stirn.
Christina schaute ihm nach, wie er leichtfüßig schlendernd im Haus verschwand. Ihre Haut bekam wieder Farbe. Sie lehnte sich zurück und atmete tief aus. Bevor sie James ihr 'Ja' gab, müßte sie noch mit Alexandre reden und ...war sie wirklich bereit sich wieder fest an jemanden zu binden und vor allen Dingen war er der Mann, der sie glücklich machen konnte? - Er war charmant. Leidenschaftlich, sah gut aus...Gestern abend hatte sie eher abstoßend reagiert...Würde sie auch noch in drei Jahren mit ihm glücklich sein oder würde es wieder das werden, was sie hatte, zumal sie anscheinend keine Kinder bekommen konnte....



Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 30. Dezember 2007 )
 
 
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