Main Menu
Home
Sitemap
Urlaub
Norwegen 2002
Norwegen 2005
Norwegen 2006
PC-Spiele
Das schwarze Auge Teil 1
Fan-Pages
Korpiklaani
Kabir Bedi
Bildergallerien
Übersicht
Sonstiges
Favoriten
Kontakt
Gästebuch
Haftungshinweise
Visit me at MySpace
Login Form





Passwort vergessen?
Noch kein Benutzerkonto?
Registrieren
Kabir Bedi Fanpage
 
Start Tonträger Filme Presse Bücher Links News FanWare Fans KBFC
 
Himmel über Sarawak PDF Drucken E-Mail
Inhalt
Himmel über Sarawak
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
Kapitel 21
Kapitel 22
Kapitel 23
Kapitel 24
Kapitel 25
Kapitel 26
Kapitel 27
Kapitel 28
Kapitel 29
Kapitel 30
Kapitel 31
Kapitel 32
Kapitel 33
Kapitel 34
Kapitel 35
Kapitel 36
Kapitel 37
Kapitel 38
Kapitel 39
Kapitel 40
Kapitel 41
Kapitel 42
Kapitel 43
Kapitel 44
Kapitel 45
Kapitel 46
Kapitel 47
Kapitel 48
Kapitel 49
Kapitel 50
Kapitel 51
Kapitel 52

sundown01 James Kirk hielt die Luft an, als sie den Salon betrat. Sie sah umwerfender aus, als er es sich hatte vorstellen können in dem dunkelroten Kleid, mit der tief angesetzten Taille und dem schwarzen Spitzenbesatz an Dekoltée und Armen. Er eilte ihr entgegen und ergriff ihren Arm, wobei er ihr einen brennenden Blick zuwarf. "Wie schade, daß wir beim Abendessen auf diesen unvergleichlichen Anblick verzichten mußten, aber um so erfreuter bin ich nun doch noch über dein Erscheinen. Ich hoffe ich habe deinen Geschmack getroffen." Er ließ seine Augen an ihr heruntergleiten.
"Als ob du täglich die Haut Coutour einer Dame auswählst, mein lieber James." Sie lächelte ihn verschmitzt an. "Ich sehe, du hast Gäste."
Der Gouverneur wandte sich um. Es wäre ihm lieber gewesen, wenn er heute abend keine Gäste gehabt hätte, aber sie würden ja auch wieder gehen.
Er geleitet sie zu der kleinen Sitzgruppe. Colonel Riker begrüßte sie mit einem erfreuten Grinsen, wohingegen seine Gattin Lady Deanna Troi-Riker ihr lediglich zunickte und sie pikiert musterte. Bis vor ein paar Jahren war sie eine Schönheit gewesen, nun hatte sie etwas an Gewicht zugelegt und dieses Kleid, was jetzt Christina trug, hätte sonst sicher sie im Mittelpunkt stehen lassen. Captain Sheridan und seine Verlobte Miss King begrüßten sie herzlich. Die angehende Misses Sheridan mit ihrer aufrichtigen Art, umarmte Christina sofort.
"Christina, darf ich dir Captain Picard vorstellen. Er ist unsere Verstärkung aus Beaufort."
"Madam, ich bin entzückt. Der Mann, dessen Kopf kein Haupthaar mehr zierte, schlug die Hacken zusammen und küßte Christian genauso zackig die Hand. Ein Gentleman alter Schule und genauso steif hielt er auch sein Sherryglas fest.
"Misses van Henning, sie müssen uns erzählen, wie sie bei dem Überfall fliehen konnten." bestürmte Miss King sie.
Christina sah James fragend an, der sie lächelnd zu einem Sessel geleitete. "Der Bericht von Lieutenant Barclay, der dich gefunden hat, hat bereits in ganz Kuching seine Runde gemacht und sicher in verschiedensten Versionen." James stützte sich hinter ihr auf die breite Lehne.
Christina lächelte Miss King an, die ganz rote Wangen vor Aufregung hatte.
"Nun, es war Zufall. Die Banditen trafen auf einen Waffentransport von Mr. Park und beschlossen ihn anzugreifen, hatten aber nicht mit der heftigen Gegenwehr gerechnet und da konnte ich fliehen."
"Waren sie denn nicht gefesselt?" fragte Miss King.
"Nein, meine Liebe."
"Es ist eigentlich sehr gefährlich, was Madam van Henning gemacht hat." erläuterte Colonel Riker besserwisserisch. "Einfach so in den Dschungel zu reiten, ohne sich auszukennen."
"Das wird überschätzt." mischte sich nun Captain Picard ein. "Wenn sie sich nach dem Stand der Sonne richten, kommen sie unweigerlich irgendwann ans Meer und von dort ist es ein leichtes auf ein Dorf zu stoßen."
"Nun, für einen Angehörigen der britischen Armee sicherlich, aber für eine Lady..." ließ sich der Colonel vernehmen und prostete ihr zu.
"Haben sie Sandokan gesehen?" fragte Miss King nun noch aufgeregter.
"Nein!" Diese Antwort von Christina kam so abrupt und schnell, beinahe zu schnell, daß eine Pause in das Gespräch trat und sie schon befürchtete ihre kleine Lügengeschichte würde durchschaut werden. "Nein, ich denke ich hab ihn nicht gesehen." setzte sie daher etwas abschwächender hinzu.
"Woher will sie wissen, ob sie ihn gesehen hat, die Beschreibungen von ihm sind alle sehr abweichend." bemerkte Lady Riker spitz zu ihrem Mann, der sie nur stirnrunzelnd ansah.
"Von Lady Dora Parker. Sie kennen doch ihre Reiseberichte aus der Zeitung. Madam van Henning ist eine Bekannte von Lady Parker." erwähnte Stephanie King eifrig.
"Wichtig ist, daß sie wohlbehalten wieder hier ist." James ergriff Christinas Hand und umschloß sie, womit er einen gewissen Besitzanspruch für jeden Außenstehenden deutlich zeigte. "Und wenn wir die Piraten besiegt haben, wird es auf den Plantagen wieder sicher sein."
"Aber für dieses Jahr sieht es schlecht aus mit den Pflanzungen. Ihre Arbeiter tun nicht einen Handschlag." erklärte der Colonel.
"Deshalb habe ich Verstärkung angefordert." erwiderte James.
"James! Du wirst nicht mit Waffengewalt gegen meine Leute vorgehen. Das ist mein Land und ich lasse das nicht zu." sagte sie fest und blickte von einem zum anderen.
"Natürlich nicht." schwächte er zärtlich ab. "Aber alleine die Präsenz einer stärkeren Truppe wird sicher die Banditen von den Überfällen ablenken, womit der ganze Aufruhr begonnen hat."
Die Konversation wurde abermals durch Schweigen unterbrochen, was Captain Picard zur Gelegenheit machte, sich zu verabschieden. Die anderen folgten seinem Beispiel.
Nachdem James seine Gäste hinausgebracht hatte, betrat er wieder den Salon und betrachtete genüßlich das Bild, welches sich ihm bot. Sie stand an der offenen Tür. Das Licht der Öllampen beschien ihre Gestalt. Einer Königin gleich. Sie wandte sich ihm zu.
"Du bist unvergleichlich, selbst eine Göttin würde deiner Schönheit nicht standhalten können."
"James?"
"Ja!" er kam näher. Sein Schritt glitt über den weichen Teppich.
"Liebst du mich?"
"Natürlich Christina, wie kannst du daran zweifeln." Er ergriff ihre Schultern und wendete sie sanft zu sich um. Zweifel stand in ihren Augen.
Er nahm sie in seine Arme, versuchte den Impuls zu unterdrücken sie leidenschaftlich an sich zu ziehen. Christina spürte seinen Atem, seine Hände, die über ihrer Taille lagen, sonst spürte sie nichts. Wo war ihr innerer Sturm geblieben, die sie bei jeder Annäherung von ihm gespürt hatte, die ihr fast den Boden unter den Füßen weggerissen hätte, die sie dazu hatte hinreißen lassen, Alexandre herauszufordern...
"Bitte, es ist soviel geschehen in den letzten Tagen." Sie entwand sich ihm. "Ich brauche etwas Ruhe und etwas Zeit."
Er schaute sie ernst an, versuchte etwas in ihrem ernsten Gesicht zu lesen, daß ihm mehr sagte als ihre Worte.. "Natürlich." stieß er rasch aus.
"Ich werde mich zurückziehen." Mit schnellen Schritten verließ sie den Salon. Zielstrebig steuerte Christina die große Treppe zu ihrem Zimmer an. Sie hoffte, sie konnte die Tür verriegeln. Ihre Schritte wurden immer schneller. Morgen würde sie noch abwarten. Sie hoffte auf einen Nachricht von Alexandre und sicher würde Mr. Binks hier erscheinen mit einem ausführlichen Bericht. Und sie würde sich eine Unterkunft in der Stadt suchen, um sich darüber klar zu werden, was sie von ihrem weiteren Leben erwartete, nicht was man von ihr erwartete.


Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 30. Dezember 2007 )
 
 
Start Tonträger Filme Presse Bücher Links News FanWare Fans KBFC