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Himmel über Sarawak PDF Drucken E-Mail
Inhalt
Himmel über Sarawak
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
Kapitel 21
Kapitel 22
Kapitel 23
Kapitel 24
Kapitel 25
Kapitel 26
Kapitel 27
Kapitel 28
Kapitel 29
Kapitel 30
Kapitel 31
Kapitel 32
Kapitel 33
Kapitel 34
Kapitel 35
Kapitel 36
Kapitel 37
Kapitel 38
Kapitel 39
Kapitel 40
Kapitel 41
Kapitel 42
Kapitel 43
Kapitel 44
Kapitel 45
Kapitel 46
Kapitel 47
Kapitel 48
Kapitel 49
Kapitel 50
Kapitel 51
Kapitel 52

sundown01"Christina! - Die Nachricht von deiner Rückkehr hat sich wie ein Lauffeuer in Kuching verbreitet!" James Kirk stürzte die Treppe seines Palastes herunter und half ihr aus dem Sattel. "Wie geht es dir? Hat man dir etwas getan?" Er stützte sie und machte ein recht sorgenvolles Gesicht.
"Danke James, mir geht es gut. Ich würde am liebsten nach Hause...."
"Das werde ich auf gar keinen Fall zulassen!" Er führte sie die Treppe hinauf, obgleich sie wirklich hätte alleine gehen können.
"Deine Soldaten haben mir schon erzählt, daß es zu unsicher ist." Sie lächelte ihn an, schaute in seine grauen Augen, die sie mit unverhohlenem wachen Interesse musterten. "Oh Christina, ich habe mir solche Sorgen gemacht!"
Er zog sie an sich und wollte sie küssen, aber Christina wandte instinktiv ihren Kopf zur Seite. Nein, das wollte sie jetzt nicht. War es Abneigung, oder wirklich nur die Anspannung der letzten Tage...Sie schaute in sein fragendes Gesicht, sah in seine hellen, klaren Augen, die sie wach und fordernd musterten.... Er sah so korrekt, so sauber, so makellos aus...Sie wußte nicht wie sie es beschreiben sollte, aber sie schien ihn wie von einer anderen Ebene aus zu betrachten, wie man einen Garten aus dem Dunkel eines Kellers betrachtete.... "Ich bin sehr müde und ich möchte unbedingt baden und saubere Kleidung anziehen."
"Aber natürlich. Er ließ sie sofort los und winkte einem Dienstboten. "Ruh' dich aus. Wenn du etwas brauchst dann sage es." Er küßte sie sanft auf die Stirn und schaute ihr nach, wie sie einer Dienerin die breite Treppe nach oben folgte. Es war nicht so geplant, aber nun war sie hier in seiner Nähe in seinem Haus. Und sie brauchte Hilfe, auch jemanden, der ihr Trost schenkte...
Mit einem breiten Grinsen steuerte er sein Arbeitszimmer an. Und wenn er ihr dann noch äußerst mitfühlend mitteilen mußte, daß es auch Alexandre nicht mehr gab, und er sie dann tröstend in seine Arme schloß, würde es sicher eine sehr lange Nacht werden....

Das Gästezimmer war sehr luxuriös und prunkvoll eingerichtet. Ein großes Himmelbett, ein kleines Sofa, ein Tischchen, seidene Tapeten, weiche Teppiche...Christina registrierte das nur am Rande. Sie ließ sich rücklings auf das breite Bett fallen, während nebenan Wasser in eine Wanne gefüllt wurde. Ihre Augen zogen die weißen, exakt gelegten Falten des seidig schimmernden Baldachins über ihr nach. Sie verspürte nicht die geringste Lust noch einmal hinunterzugehen zu James.... Sie erinnerte sich an ihre erste Begegnung, seine Berührung, ihre Erregung.... nichts davon hatte sie eben empfunden, ja sie war sogar froh gewesen, als er sie losgelassen hatte.
Sie raffte sich auf und öffnete die Balkontüren, die auf eine kleine Terrasse hinausführten, von wo aus man den Garten übersehen konnte, hinter dem die Sonne langsam am Horizont verschwand. Was sehnte sie sich nach einem offenen einfachen Gespräch mit Alexandre, nach einer tröstenden Umarmung und Worten. Jemand dem sie ihre wirbelnden Gedanken mitteilen konnte, dem sie erzählen konnte, was wirklich passiert war und der ihr half Klarheit zu erlangen.
Die Dienerin wies sie darauf hin, daß das Bad bereitet sei. Mit einem Seufzer wandte sich Christina um. Sie ging zurück in den Luxus, den sie immer als selbstverständlich angesehen hatte, ihr aber plötzlich so falsch und aufgesetzt erschien....



Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 30. Dezember 2007 )
 
 
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