Main Menu
Home
Sitemap
Urlaub
Norwegen 2002
Norwegen 2005
Norwegen 2006
PC-Spiele
Das schwarze Auge Teil 1
Fan-Pages
Korpiklaani
Kabir Bedi
Bildergallerien
Übersicht
Sonstiges
Favoriten
Kontakt
Gästebuch
Haftungshinweise
Visit me at MySpace
Login Form





Passwort vergessen?
Noch kein Benutzerkonto?
Registrieren
Kabir Bedi Fanpage
 
Start Tonträger Filme Presse Bücher Links News FanWare Fans KBFC
 
Himmel über Sarawak PDF Drucken E-Mail
Inhalt
Himmel über Sarawak
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
Kapitel 21
Kapitel 22
Kapitel 23
Kapitel 24
Kapitel 25
Kapitel 26
Kapitel 27
Kapitel 28
Kapitel 29
Kapitel 30
Kapitel 31
Kapitel 32
Kapitel 33
Kapitel 34
Kapitel 35
Kapitel 36
Kapitel 37
Kapitel 38
Kapitel 39
Kapitel 40
Kapitel 41
Kapitel 42
Kapitel 43
Kapitel 44
Kapitel 45
Kapitel 46
Kapitel 47
Kapitel 48
Kapitel 49
Kapitel 50
Kapitel 51
Kapitel 52

sundown01'Ach, was für ein Leben!' Genau so hatte er es sich immer vorgestellt: Ein eigenes Büro mit gut sortierter Bibliothek, einem wertvollen Schreibpult, eine Ledercouch, zwei Sessel, einem Rauchtisch und einem entspannenden Blick aus der Verandatür in einen wunderschönen Garten. Sein weißes Jackett hing locker über einem Stuhl. Die cremefarbene Weste hatte er leger aufgeknöpft.
Was wollte er mehr... Nun ein wenig fehlte noch. Macht hatte er nun schon, jetzt fehlten noch die angenehmen Seiten... eine Frau, Grundbesitz, Geld, ein gutgehendes Geschäft...
Der Gouverneur von Sarawak lehnte sich zurück und sein in anderen Sphären vordringender Blick richtete sich mit einem breiten Grinsen zur Decke.
Ein lautes und vernehmliches Klopfen riß ihn aus seinen überaus attraktiven Tagträumen.
"Ja!" war seine deutlich brummige Aufforderung und seine Augenbrauen versuchten sich zu berühren.
Die große schwere Eichentür wurde von einem Wachposten geöffnet, der steif salutierte.
"Was gibt es Lieutenant, ich bin beschäftigt!" James Kirk stützte sich auf seinen Tisch, ließ dem Soldaten einen selbstherrlichen Blick zukommen, der diesen noch nötigte eine noch gezwungenere Haltung anzunehmen und dem Blick des Gouverneurs, zum Fenster schauend, auswich. "Entschuldigen sie die Störung, General, aber Madam....!"
"Gouverneur!" erscholl es von hinter dem Soldaten und eine überaus attraktive weibliche Erscheinung drängte sich an dem Lieutenant vorbei, der mit dieser Situation etwas überfordert war. Einen anderen Eindringling hätte er sofort in Gewahrsam genommen, aber bei einer Lady...
James Kirk sprang überrascht auf. Da waren seine Träume ja schneller wahr geworden, als er vermutet hatte.
"Madam van Henning! Welch' eine angenehme Überraschung!" Er trat schnellen Schrittes auf sie. Ihre Wangen waren leicht gerötet und das offene wellige Haar ließ sie amazonengleich erscheinen.
"Danke, Lieutenant! Und ich möchte nicht gestört werden!" James Kirk wandte sich nun ganz seinem Gast zu, als sich die Tür hinter der Wache geschlossen hatte. Er wollte ihren Arm nehmen, um sie zu einer der Sitzgelegenheiten zu führen, aber sie wich zurück und fuhr sich mit der Hand durchs Haar, wobei ihr erst jetzt bewußt wurde, daß von ihrer Frisur nicht mehr viel übrig geblieben war. Sie zupfte unbewußt an einzelnen Haarsträhnen und ihre Augen schweiften ruhelos über den Boden.
Der Gouverneur machte noch einmal einen Versuch auf sie zu zugehen, aber sie wich ihm zur Veranda hin aus und stand nun mit dem Rücken zu ihm.
Frauen, dachte er und lehnte sich stirnrunzelnd an seinen Schreibtisch. Er machte ihnen den Hof, überschüttete sie mit Komplimenten, sie forderten ihn heraus mit ihrer Koketterie, ließen sich nur zu gerne umschmeicheln, und im nächsten Moment rissen sie das Ruder herum und man war Luft für sie, welch' eine Ironie des Schicksals, daß die Männer ihnen trotzdem weiter nachliefen, um sie erobern zu wollen und natürlich ausgerechnet die, die es einem nicht leicht machten. Aber war nicht auch für einen Offizier der Krone, auf dem Schlachtfeld ein Sieg nur ein richtiger, wenn man einem ehrwürdigen Gegner gehabt hatte....
"Warum sind sie hier, Madam, wenn sie nicht mit mir reden?" er verschränkte die Arme vor die Brust und wartete gespannt welche Reaktion kommen würde. Meistens fingen die Damen an zu weinen und dann hatte er schon gewonnen....
Ihre Gestalt straffte sich. Ihr Kopf hob sich in die Höhe, wobei ihre Haare wie ein Schleier aus Seide nach hinten fielen. "Meine Arbeiter haben Angst." Ihre Stimme war ein Flüstern, aber nicht Panik sprach aus ihr. "Sie haben Angst vor ihren Dekreten, Angst vor Überfällen, die von Söldnern ausgeführt werden, die sie mit Waffen versorgen."
Abrupt wandte sie sich um. Die Verblüffung stand ihm offen ins Gesicht geschrieben, wich aber einem amüsanten Ausdruck und er fiel in ein kurzes beinahe hysterisches Lachen. "Meine Liebe, sie werden doch nicht alles an Gerüchten glauben." Er machte eine ausholende Bewegung mit der Hand, so als grüße er die Welt. "Wir hatten in den letzten Wochen mehrere Überfälle auf Waffentransporte und nicht alle konnten erfolgreich abgewehrt werden. Daher die Ausrüstung der Banditen." sagte er belehrend und lächelte immer noch leicht über ihre Naivität alles zu glauben, was ihre ihr ach so lieben unschuldigen Bauern erzählten.
"Gouverneur, ich denke sie nehmen diese Angelegenheit etwas zu sehr auf die leichte Schulter. Man beschuldigt mich an diesen Überfällen beteiligt zu sein und die Entführten auf meinen Schiffen an Sklavenhändler weiterzuverkaufen."
"Ich bitte sie, Madam, das ist doch lächerlich. Man will ihre Leute doch nur gegen sie aufhetzen." Der Gouverneur erhob sich und war angesichts dieser Debatte doch nun etwas gereizt. "Sie haben nun einmal mit den größten Grundbesitz hier und natürlich versuchen es die Aufrührer ...."
"Gouverneur!" Der Klang ihrer Stimme ließ keinen Widerspruch zu. "Es gibt Beweise, das mein Schiff die Odin daran beteiligt gewesen sein soll. Ich weiß nicht, wer mein Schiff mißbraucht, aber ich möchte, daß sie dem unverzüglich ein Ende bereiten. Bisher sind ihre Bemühungen der Überfälle Herr zu werden, leider noch nicht sehr vielversprechend."
Normalerweise hätte er jeden, der solcherlei Beleidigungen von sich gegeben hätte, unverzüglich gemaßregelt, aber in diesem Fall huschte nur wieder ein etwas nachsichtiges Lächeln über sein Gesicht.
Er setzte sich auf die Tischkante seines Schreibpultes. "Beweise? -Und was für Beweise sollen das angeblich sein?"
"Das kann ich ihnen nicht sagen." antwortete sie trotzig. Im gleichen Moment wurde ihr bewußt, daß er genau mit dieser Antwort gerechnet hatte und sie sich auf schwankendem Boden befand, von dem sie langsam den Halt verlor.
"Wer hat ihnen denn gesagt, er hätte Beweise? - Vielleicht könnte man denjenigen ja noch mal befragen?"
Christina spürte ihre Wut wieder aufschäumen, aber diesmal richtete sie sie mehr gegen sich, daß sie in ihrem Ärger so naiv reagiert hatte und sich jetzt hier der Lächerlichkeit preisgab, aber diese Genugtuung würde sie ihm nicht geben.
"Ein Verwandter einer meiner Arbeiter. Er behauptetet dabei gewesen zu sein." Und ihre Betonung stand in nichts der vom Gouverneur nach, was bei ihm innerlich ein verschmitztes Lächeln entlockte, welches sich in den kleinen Falten um seine Augen wiederspiegelte. Sie war wirklich einen äußerst interessante Frau, nicht eine von diesen dummen aufgeplusterten Hühnern, die ihm nachliefen und ihm schöne Augen machten. Wenn er sie erobern konnte, dann hatte er einen wahren Sieg errungen.
"So, er war dabei!" Nachdenklich starrte er kurz vor sich hin "Soweit mir bekannt ist, konnten einige der Sklaven flüchten, als Sandokan sie verschleppte unter ihnen war auch jemand, der ihnen bekannt sein dürfte. Er hat auch schon mit seinem Schiff für sie Frachten übernommen." Der Gouverneur erhob sich, öffnete die Tür und flüsterte der Wache etwas zu. Christina sah ihm zweifelnd hinterher.
James Kirk schloß die Tür wieder und wandte sich ihr zu. Nachdenklich schaute er sie an. "Ich weiß, daß das Alles sehr verwirrend sein muß, für sie, aber in diesem Spiel gibt es keine Regeln und Gesetze, noch Beschränkungen wie im Handel. Hier ist jedes Mittel recht." Er trat auf sie zu. "Es tut mir leid, aber sie sind offensichtlich dabei in eine ganz böse Intrige verwickelt zu werden, die wir wohl erst beenden können, wenn wir die Banditen endlich gefaßt haben, die natürlich von den Einheimischen, welche ihre Lügen glauben unterstützt und versteckt werden, obgleich wir auf diese Konspiration die Todesstrafe ausgesetzt haben."
Christina zuckte bei dem Wort Todesstrafe zusammen. "Das ganze entwickelt sich zu einem Alptraum."
"Sie sind ihnen direkt in die Falle gelaufen. Der Mann der ihnen das gesagt hat war sicher einer von Sandokans Leuten. Sie können von Glück sagen, daß nichts schlimmeres passiert ist" Er strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht. "Sie sollten hier in Kuching bleiben, es ist sicherer hier für sie. Mr. Binks kann die Geschäfte weiterführen und ich werde eine Abteilung meiner Leute abkommandieren um ihr Haus zu schützen." Seine Augen suchten die ihren. Er versuchte in ihnen zu lesen. Er strich sanft über ihre Wange und hob leicht ihr Kinn an. Langsam beugte er sich zu ihr herunter. Erst jetzt schien sie seine Nähe wahrzunehmen, aber sie wich ihm nicht aus. Seine Lippen berührten leicht die ihren, so vorsichtig, als könne er etwas kaputt machen und sich dieser Augenblick wie Frühnebel in der steigenden Sonne auflösen.
James Kirk hatte ihren emotionalen Zustand schamlos ausgenutzt und sie ließ es geschehen. Ihre wirren Gedanken verschwanden unter einem angenehmen Schleier von Empfindungen, die alle Unannehmlichkeiten wie mit einem großen Knall verschwinden ließen und ihre Angespanntheit wie im Nachhall eines Echos verebbte.
Seine starken Arme umschlossen ihre Taille und zogen sie an sich heran. Sie schloß die Augen, Schwindel erfaßte sie und sie ließ sich fallen, alles hinter sich lassend, nur noch in dieser Umarmung liegend, nur noch fühlend, ohne denken zu müssen. Seine Lippen waren nun fordernder. Und sie gab ihm was er haben wollte. Ihr Atem ging schneller. Seine Hände strichen über ihre Hüfte und sie konnte ein leichtes Stöhnen nicht unterdrücken. Egal was jetzt geschah, sie würde es geschehen lassen...
Es klopfte. Wie als würde eine unsichtbare hand sie mit Gewalt auseinanderreißen, so ließen sie voneinander ab. Christina wandte sich verwirrt und um ihre Fassung ringend dem Fenster zu. Momentan verstand sie sich selbst nicht mehr. Was hoffte sie zu finden. Liebe, Zuneigung, Leidenschaft, einen Bund fürs Leben oder nur ein Abenteuer....
Während sie ihre etwas aus der Fasson geratene Bluse richtete und spürte, wie sie diese Störung einerseits zutiefst bereute, aber andrerseits auch willkommen hieß, strich sich der Gouverneur Kirk lediglich seine Uniform glatt und plazierte sich mit einem siegesbewußten Grinsen hinter seinem Schreibtisch. Er hatte sie in seiner Hand. Sie würde früher als erwartet sein Bett mit ihm teilen. "Herein!"
Christina wandte sich langsam um, als die Tür sich öffnete.
Der General erhob sich. "Madam van Henning, Captain Hutt."
Christina erinnerte sich an den rundlichen kleinen Mann mit der Glatze und dem immer mit Schweiß bedecktem faltigen Gesicht, welches praktisch nahtlos in seinen Torso überging. Er hatte tatsächliche einige Frachtlieferungen für sie übernommen. Sie nickte ihm kurz zu. "Wir kennen uns."
"Setzen sie sich, Captain." General Kirk bot dem Mann überaus großzügig eine Zigarre an, als dieser sich schwerfällig in den Ledersessel hatte fallenlassen.
"Ich habe Captain Hutt ein Quartier hier zur Verfügung gestellt, bis er seine Sachen geordnet hat. Er wurde überfallen und seine Ladung und sein Schiff versenkt. Er wird nach England zurückkehren."
James Kirk erzählte dies, als wenn er über das Wetter sprach und lächelte blasiert in Christinas Richtung, die aber mit ihren Gedanken ganz woanders zu sein schien. Sie folgte nur halbherzig den äußerst brutalen Schilderungen des Überfalls auf Captain Hutts Schiff und wie er sich und seine Besatzung mutig verteidigt hatte, was sie sich unter gar keinen Umständen vorstellen konnte. Ja, man hatte ihm sogar beinahe den Kopf abgeschlagen, weil er es gewagt hatte, Sandokan offen entgegenzutreten. Ausgerechnet Captain Hutt, der auf dem letzten Sommerball nach den ersten Takten des Eröffnungstanzes in Ohnmacht gefallen war, auf Grund seines schwachen Herzens, wie er immer beteuerte...War es nur Aufschneiderei, wollte er sich vor Gouverneur Kirk ins rechte Licht setzen, der ihn noch nicht kannte und von dem er sich anscheinend Hilfe erhoffte, oder wollte er von vornherein klarstellen, was passiert war, noch bevor andere das Gegenteil erzählten. Obgleich, so wie er es schilderte, war er der Einzigste, der sich mutig alleine auf der Flucht durch den Dschungel gekämpft hatte, das grausige Lachen der Piraten in den Ohren, die sich darüber lustig machten, daß die britische Ausrüstung alle auf eine falsche Spur führte und es sicher bald einen Aufstand auf den Plantagen geben würde, was ihnen zum Vorteil gereichte, um ausgedehnte Plünderungen vorzunehmen.....
Christina glaubte diese Geschwafel nicht länger ertragen zu können und sie war froh, als der Gouverneur den Captain einfach unterbrach und sich bei ihm für die Freundlichkeit bedankte, noch einmal seine grausige Geschichte erzählt zu haben.
Als die Tür sich hinter dem Captain schloß, war es als wenn eine frische Brise die warme stehende Mittagshitze davon wehte. Sie atmete tief durch.
"Er ist ...nun...sagen wir etwas anstrengend." James Kirk näherte sich ihr. Sein Blick musterte ihre stolze Haltung. Er trat näher. Ihre Haare berührten fast sein Gesicht. Seine Augen glitten an ihren schmalen Schultern entlang hinunter zu ihrer Taille, deren wahre Proportionen sich hinter viel zu viel Stoff versteckten.
"Ich glaube nicht einmal die Hälfte von seiner Geschichte!" sagte sie brüsk und wie ihm schien etwas verärgert.
"Nun...." James Kirk lächelte leicht. Man konnte ihm ansehen, daß er mit seinen Gedanken eigentlich bereits mit diesem Thema abgeschlossen hatte und etwas anderes ins Auge faßte
"...sicher ein wenig sehr übertrieben, aber er wurde tatsächlich von Piraten überfallen und sein Schiff versenkt und wer weiß, was er alles so aufgeschnappt hat, immerhin beherrscht er sehr gut die Dialekte der Einheimischen..."
Seine Hände glitten über ihre Schultern, ihre Arme herab...Mit sanften Druck drehte er sie zu sich herum. "Aber sie brauchen sich keine Sorgen zu machen, Christina. Ich werde sie beschützen..." Er wollte sie zu sich heranziehen, aber sie stoppte ihn bestimmt. Ihre Hände drückten gegen seine Brust und er gab nach, ungern zwar, aber verscherzen, durch eine übereilte Leidenschaft, wollte er sich seinen Plan auch nicht.
"James!"
Er ergriff ihre Hand.
Sie lächelte beinahe verlegen, was sie noch anziehender machte. James Kirk mußte sich stark zusammennehmen, um sich ihr nicht wieder zu nähern, egal, ab sie wollte oder nicht.
"Dieser Tag war doch sehr...aufregend. Ich denke ich sollte jetzt gehen!" Ihr Blick wurde nun etwas intensiver und ihr Lächeln auf eine gewisse Weise vertrauter.
"Es wäre mir lieber sie blieben hier..."
"Ein anderes Mal ....sicher." Sie schlug vielsagend die Augen nieder. Gekonnt und seine Wirkung nicht verfehlend, das mußte er ihr zugestehen.
"Ich werde ihnen eine Abteilung von meinen Leuten mitgeben."
"Ich danke ihnen Gou....James."
James Kirk geleitete sie zur Tür und gab der Wache entsprechende Anweisungen. Sie schaute sich noch einmal kurz zu ihm um, bevor der breite Säulengang abbog und in die Haupthalle führte, wohl wissend, daß er noch in der Tür stand und sie beobachtete.
Als er die Tür hinter sich schloß, machte er ein selbstzufriedenes Gesicht. Einen Moment
dachte er noch an die Leidenschaft, die für Minuten die Luft in diesem Raum in loderndes Feuer zu verwandeln in der Lage gewesen wäre...Aber nun galt es ein anderes Problem zu beseitigen und dann mußte er unbedingt mit seinem Kompagnon ein ernstes Wort reden. Er sollte etwas vorsichtiger sein. Es war schon das zweite Mal das es einen Zeugen gab, der ihn beobachtet hatte. Den Bauerntölpel Tunik hatte man ja noch mit Geld bestechen können und einer Drohung, aber in diesem Fall war das etwas schwieriger. Und so wie er seinen derzeitigen Gast kannte, würde der früher oder später versuchen aus seinem Wissen Kapital zu schlagen und wenn er nur eine Beteiligung an dem Unternehmen wünschte.
James Kirk ging zu seinem Schreibtisch und öffnete die zweite Schublade. Er entnahm ihr einen kleinen Lederbeutel, in dem es klimperte und eine Pistole. Ohne Eile zog er sich sein Jackett an und steckt die Waffe in den Hosenbund. Dann verließ er sein Arbeitszimmer und wählte mit Absicht den Weg durch die Haupthalle und dann in den Garten, zündete sich eine Zigarre an, grüßte gut gelaunt seine Wachposten und schickte sich an einen kleinen Spaziergang machen zu wollen, wobei er die angelegten Blumenbeete mit kritischem Auge prüfte....


Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 30. Dezember 2007 )
 
 
Start Tonträger Filme Presse Bücher Links News FanWare Fans KBFC