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Norwegen 2006 - Nordland/Lofoten/Vesterålen

Geschrieben von Kemubra on 13. Mai 2012.

no2006 0431

Der Norwegen-Virus hat uns fest im Griff. Und so führt auch in diesem Jahr unsere Urlaubsreise weit in den Norden. Da wir nur zwei Wochen Zeit haben, reisen wir mit dem Flugzeug über Schweden an. Über Kiruna und Narvik führt uns unser Weg nach Andenes und anschließend zu den Lofoten.

Brandenburg - Berlin - Oslo - Stockholm - Kiruna


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Viertel vor 9 geht es los. Unser Nachbar fährt uns zum Bahnhof. Mit Bahn und Bus kommen wir superpünktlich in Tegel an. Der Schalter ist noch fest in den Händen einer anderen Fluggesellschaft. Aber irgendwann übernehmen die Mitarbeiter von SAS und wir können einchecken. Bis zum Boarding ist noch viel Zeit, also ziehen wir uns in eines der Café’s zurück und trinken noch ein Wasser. Die Sicherheitskontrolle ist natürlich spannend, da Sven das ganze Zubehör für Notebook und Kamera im Rucksack ab. Der Sicherheitsbeamte nimmt alle Kabel unter die Lupe. Endlich sitzen wir in der Lounge und warten darauf, dass das Boarding beginnt. Im Flieger sitzen wir nicht zusammen. Beim Check-In hat es Probleme gegeben, so dass wir in unterschiedlichen Reihen sitzen. Wir landen zwar pünktlich in Oslo. Dort beginnt aber die typische skandinavische Gleichmut. Die folgenden Flüge verschieben sich um jeweils eine halbe Stunde.
In Stockholm dann der erste Schock. Es kommt nur eine Reisetasche vom Band. Svens Reisetasche ist verschwunden. Wir begeben uns umgehend zum Service Schalter. Der freundliche Mitarbeiter nimmt unsere Verlustmeldung auf, kann uns aber nicht viel Hoffnung machen, dass die Tasche noch vor unserem Weiterflug nach Kiruna auftaucht. Durch diese Verzögerung haben wir nicht wie geplant Zeit für einen Ausflug in die Stadt. Irgendwie ist uns auch die Lust am Sightseeing vergangen. Wir grübeln hin und her, was befand sich in der Tasche? Gegen 7.00 Uhr gehen wir noch einmal zum Baggage Service und fragen nach Neuigkeiten. Diesmal haben wir es mit einer freundlichen Dame zu tun. Sie sieht in ihren Computer und teilt uns mit, dass die Tasche bereits im Flieger nach Kiruna sei und wir sie dort am Gepäckband erhalten würden. Ein wenig Hoffnung keimt auf, aber wir beschließen, es erst zu glauben, wenn wir die Tasche in den Händen halten.
Die Maschine macht einen Zwischenstop in Umeå. Die Stadt liegt unterhalb des Polarkreises. Die Sonne macht sich gerade daran, blutrot unterzugehen. Wenig später überfliegen wir den Polarkreis und erleben, wie die Sonne immer höher steigt. Wenn nur nicht die Geschichte mit der Tasche wäre... Wir könnten hin und weg sein.
Bis Kiruna hat der Flieger die Verspätung eingeholt. Wir landen pünktlich 23.10 Uhr. Am Gepäckband tut sich dann nichts Überraschendes: Die Tasche ist natürlich nicht da! Wir chartern ein Taxi und fahren zunächst ins Hotel.


Zuletzt bearbeitet von Kemubra am Samstag, 13. April 2013 11:36
Kiruna - Narvik


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Das Wetter gestaltet sich heute etwas wechselhaft. Während des Vormittags klart es aber auf und die Sonne strahlt. Wir fahren mit dem Taxi zurück zum Flughafen. Zum einen, um unseren Mitwagen in Empfang zu nehmen, im Vordergrund steht aber unsere Reisetasche. Leider sind die Schalter heute wieder nicht besetzt und wir finden niemanden, der uns weiterhelfen kann. Also bleibt die Tasche verschwunden. Das heißt natürlich auch, dass wir noch eine gepflegte Einkaufstour vor uns haben.
Der Mietwagen ist sehr komfortabel: ein neuer Jetta. Die Automatikschaltung ist etwas gewöhnungsbedürftig, da wir bisher nur Autos mit manueller Gangschaltung gefahren sind. Es dauert aber nur kurz, sich umzustellen.
Zurück in Kiruna Zentrum machen wir uns daran, all die fehlenden Sachen einzukaufen. Vor allem Bekleidung für Sven. Mich ärgert es wahnsinnig, da wir bereits in der Heimat einen Marathon hingelegt haben, um ein passendes Sakko für Sven zu bekommen. Und nun geht der Spaß von vorne los.  Nach ca. drei Stunden haben wir alles beisammen und machen uns völlig entnervt auf den Weg nach Narvik.
Auf der Fahrt werden wir aber voll entschädigt. Die Natur ist einfach grandios. Leider wird das Wetter immer schlechter, je mehr wir uns Norwegen nähern. An der Grenze schlägt es dann ganz um.
Gegen 17.00 Uhr erreichen wir unser Hotel und beziehen unser Zimmer. Das Wetter lässt keine großartigen Aktionen mehr zu, wir machen noch einen kleinen Spaziergang und dann ist Feierabend.


 
Zuletzt bearbeitet von Kemubra am Freitag, 12. April 2013 16:50
Narvik


Auch heute macht uns das Wetter keine allzu großen Hoffnungen. Es gießt wie aus Eimern. Bei dieser Witterung macht Wandern auch keinen Spaß. Die Wolken hängen so tief, dass man sie fast berühren kann. Vom Fagernes ist nichts zu sehen. Auch die schlafende Königin hat einen Schleier aufgezogen. Wir verbringen den Vormittag in der Stadt. Zum Mittag gönnen wir uns eine Calcone beim Italiener. So eine Pizza haben wir noch nie gegessen. Wahrscheinlich kennen die in Deutschland das Rezept nicht wirklich: Riesengroß, supersaftig, der Teig hauchdünn und natürlich superteuer. Einer kleinen Hoffnung folgend, fahren wir am Nachmittag zum Flughafen von Narvik. Die SAS hat unsere Hotelanschrift und vielleicht ist die Tasche schon eingetroffen. Leider wieder nichts. Der Flughafen öffnet erst am Samstag wieder. Wir müssen wohl noch einmal herfahren. Der restliche Tag vergeht mit Lesen und Schlafen, das muss dann wohl am Wetter liegen. Na ja: Morgen ist ein anderer Tag... 
Zuletzt bearbeitet von Kemubra am Mittwoch, 30. November -0001 00:00
Narvik


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Der Himmel ist auch heute wieder grau. Aber es regnet nur ab und an. Und dann auch nur leicht. Wir versuchen noch einmal unser Glück am Flughafen. Heute treffen wir sogar jemanden an.  Der freundliche Mitarbeiter vom Flughafen verweist uns auf die Telefonnummer auf unserem Bag-Report. Leider ist unter dieser Nummer nicht viel zu bekommen. Entweder ist besetzt oder man hängt ewig in irgendwelchen Bandschleifen ohne einen Mitarbeiter der SAS zu erwischen. Irgendwann geben wir es auf.  Über das Internet bekommen wir auch nichts Neues heraus. Es ist wie verhext.
Wir beschließen, uns heute noch einmal in Narvik zu tummeln. 

Stationen an diesem Tag:
Furu Holtet
Gravlunded
Veteranplassen
Gromsplass
Svenska Kirka
Hafen
Ankenes
Beisfjord

Nach dem Abendbrot machen wir noch einen Spaziergang nach Brennholtet. Wir wollen uns den Elch ansehen. Da der Regen aufgehört hat, werden auch die kleinen Quälgeister wieder aktiv, und so müssen wir uns etwas eilen auf dem Weg zur Felszeichnung.


Zuletzt bearbeitet von Kemubra am Freitag, 12. April 2013 16:50
Narvik

 
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Nach der Mittagspause und natürlich einem gepflegten Mittagsschlaf machen wir uns auf den Weg zur Gondelbahn. Wenn das Wetter sich hält, haben wir Glück und können eine tolle Aussicht genießen. Die Fahrt nach oben verlässt mich aber die Entdeckerfreude und macht einer ordentlichen Höhenangst Platz.  Die Gondel wackelt und kommt auf halber Strecke fast zum Stehen. Das hängt mit dem Aufbau der Gondelbahn zusammen. Vier Züge fahren praktisch im Kreis. Während zwei davon immer auf der Strecke sind, hält einer in der Berg- und der andere in der Talstation.  Während des Ein- und Aussteigen bewegen sich die Gondeln auf der Strecke im Zeitlupentempo. Endlich sind wir oben und streben erst einmal ins Restaurant.  Die Terrasse ist frei schwebend. Sieht alles sehr aufregend aus.Dann tummeln wir uns noch etwas auf dem Berg und machen einen ausgedehnten Spaziergang. Die Sicht ist recht unterschiedlich. Manchmal zieht eine Wolke den Berg hinauf, dann sieht man natürlich nichts. Durch einzelne Wolkenlöcher fällt Sonnenlicht auf den Fjord und zaubert fantastische Lichtspiele auf das Wasser.  Irgendwann machen wir uns auf den Weg ins Tal. Mir geht es während der Abfahrt nicht besser als bei der Auffahrt. Als wir endlich wieder festen Boden unter den Füßen haben, ist mir besser. Sven ist amüsiert.
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Zuletzt bearbeitet von Kemubra am Freitag, 12. April 2013 16:53
Narvik - Ballangen - Kjelde

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Heute sagt der Wetterbericht nur Regen an. Also machen wir einen Museumstag - im Regen herumzulaufen macht ja keinen Sinn.  Die Fahrt geht zunächst nach Ballangen. Wir wollen das Bergwerksmuseum besichtigen. Unterwegs klart es überraschend auf. Sonne, Wolken und Regen wechseln sich fast minütlich ab. In Ballangen scheint die Sonne. Am Kiosk erfahren wir, dass das Museum Sonntag und Montag geschlossen ist. Wir fahren weiter nach Kjeldebotn. Mal schauen, ob von den Küstenbatterien noch etwas zu sehen ist. Zuerst fahren wir bis Korshamn durch. Leider ist die Zufahrt zur Batterie gesperrt. Das Schild wirkt recht alt und verwittert. Wir drehen trotzdem um. Ein Stück weiter die Straße hinauf klettern wir auf die Felsen und haben eine wunderschöne Aussicht auf den Ofot-Fjord und die Küstenbatterie. Sie wirkt verlassen, wird wohl heute nicht mehr genutzt. Als nächstes fahren wir Porsøya an. Hier finden wir nur eine kleine Geschützstellung und einen Bunker, allerdings ohne Jahreszahl. Es ist ziemlich verwildert und leider auch ziemlich zugemüllt. Schade eigentlich. In Kjeldneset werden wir leider nicht fündig. Das Gebiet auf der Halbinsel ist bewohnt und wir möchten niemanden stören. Die Fahrt geht zurück nach Ballangen. Es geht auf 12.00 Uhr zu und wir verspüren Hunger. Leider ist die Bäckerei völlig überlaufen und leergekauft. Also entschließen wir uns, nach Narvik zurückzufahren und dort Mittag zu essen. Ein Imbiss beim Hotel bietet lecker Hamburger-Menüs an. Wir sind nach dem Essen wie genudelt. Zeit für einen Mittagsschlaf. Danach gehen wir ins Krigsminnemuseum. Wir wollen noch einmal auf die Karten mit den Küstenbatterien schauen. Unterwegs besorgen wir uns eine Zeitung - leider die Wochenendausgabe. Hier oben gibt es die deutschen Zeitungen immer erst einen Tag später. Nach dem Museumsbesuch versuchen wir noch einmal die SAS zu kontaktieren. Leider ohne Erfolg. Eine freundliche Bandansage fordert uns auf, später noch einmal anzurufen. Dann versuchen wir, unseren Nachbarn zu erreichen. Vielleicht haben die die Tasche schon nach Deutschland geschickt. Aber in der Heimat ist nichts angekommen. Also lassen wir uns in einem nahe gelegenen Imbiss nieder. Sven isst einen Hähnchensalat, ich trinke einen Kaffee. Im Fernseher läuft das Spiel Italien - Australien. Die Italiener gewinnen durch einen Elfmeter in der Verlängerung. Nach dem Spiel gehen wir noch einmal in die Telefonzelle. Wieder nichts: einmal ist besetzt, zweimal die Bandansage - es sind jedes Mal 3 Kronen weg. Einfach nur ärgerlich. Zurück im Hotel müssen wir etwas warten, bevor wir an den Rechner können. Wir schicken noch einmal eine Nachricht an die SAS und hinterlassen die Anschrift des Hotels. Hoffentlich melden die sich bald.
Das Wetter verschlechtert sich wieder zusehends. Wir werden heute noch duschen und Fußball gucken und beizeiten ins Bett gehen. Glaubt man dem Wetterbericht können wir morgen endlich die Tour nach Engeløya machen. Wir sind schon ganz gespannt.


Zuletzt bearbeitet von Kemubra am Freitag, 12. April 2013 16:54
Narvik - Steigen


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Wir starten um 8.30 Uhr unsere Tour. Das Wetter schaut heute nicht besser aus, als an den Tagen davor. Aber davon lassen wir uns nicht beeindrucken. Schon kurz hinter Ankenes zeigen sich größere Löcher in der Wolkendecke und zeitweise fahren wir im schönsten Sonnenschein. Wir machen einen kurzen Stopp in Ballangen und kaufen uns noch ein paar Getränke für die Fahrt.

Station 1: Forsa
Kurz hinter Ballangen zweigt die Straße nach Forsa ab. Der Forsafossen ist ein beeindruckender Wasserfall. Wir klettern den Hang zum Ufer hinab und genießen den einmaligen Anblick von unten. Der Lachsreichtum zieht eine Menge Angler an. Wir machen einige Fotos. Leider finden wir die Felszeichnungen nicht und da wir noch eine weite Strecke vor uns haben, geht es erst einmal weiter.

Station 2: Skarberget
Wir erwischen die Fähre nach Skarberget, müssen also nicht lange warten.  Leider zeigt sich die Sonne während der Überfahrt nur sparsam.

Station 3: Leiknes
Von Bognes aus fahren wir weiter nach Leiknes, um die Felszeichnungen zu betrachten. Ein Hinweisschild weist den Weg: 400m den Berg hinauf. An vielen Stellen ist der Weg durch knöcheltiefen Schlamm versperrt, aber wir schlagen uns durch. Runde Steine weisen den Weg. Die 400 Meter erscheinen einem viel länger, nach jedem Wegweiser denkt man: nun aber... Endlich erreichen wir eine Tafel, die die erste Zeichnung beschreibt. Ein Adler ist deutlich in des Gestein geritzt. Ein Stück weiter tummeln sich etliche Tiere auf dem Stein. Von unten kaum zu sehen. Erst als wir über den Zeichnungen stehen, können wir die Konturen ausmachen.  Vom Berg hat man eine wunderschöne Sicht auf den Fjord. Wir machen noch ein paar Fotos und fahren weiter.

Station 4: Korsnes
Hier genießen wir die Sicht auf den Fjord, schauen uns die Kirche an und fahren nach Bognes zurück.

Station 5: Rastplatz bei Tømmerneset
Auf dem Rastplatz machen wir erst einmal Pause. Die Felszeichnungen werden wir uns auf dem Rückweg ansehen. Es geht schon auf 13.00 Uhr und Engeløya ist noch ein Stück weit weg.

Station 6: Batterie Dietl
Das Areal ist riesig und die Bauten noch sehr gut erhalten. Wir besuchen zunächst den Museumsbunker und schauen uns die Ausstellung an. In den kalten dunklen Räumen ist es sehr beklemmend. Anschließend wandern wir noch ein wenig auf dem Gelände.

Station 7: Steigen
Als erstes besuchen wir das Russen-Monument. Anschließend statten wir dem Vollmoveien eine Besuch ab. Leider kommen wir nur bis zu einer abgezäunten Weide. Der nächste Stopp ist an der Kirche. Wir machen ein paar Fotos und sehen uns den Sigarshaugen an. Es ist jetzt ziemlich spät und wir haben noch ein Stück Weg bis zur Fähre nach Drag. Wir halten noch kurz um den Langsteinen zu fotografieren, für das Gräberfeld fehlt uns einfach die Zeit.

Station 8: Rastplatz bei Tømmerneset
Wir halten noch einmal bei Tømmerneset, um die Felszeichnungen zu sehen. Kurz nach der Auffahrt zum Rastplatz geht ein Wanderweg hinunter zum Sagelva-Fluss. Kurz nach der Brücke findet man das Schild mit der Beschreibung zu den Zeichnungen. Diese befinden sich auf der anderen Seite des Sagelva an der Felswand.

Station 9: Drag
Die Fähre fährt erst um 19.20 Uhr. Es bleibt also noch Zeit für das Abendbrot. Anschließend wandern wir etwas durch den Ort und sehen uns auf dem Gelände vom ÁRRAN um.  Leider ist schon geschlossen. Wir fotografieren die Figuren und den sehr interessanten Bau und kehren zur Fähre zurück. Im Auto ruhen wir uns noch etwas aus. Kurz vor sieben sehen wir die Fähre über den Fjord kommen.

Wir legen pünktlich in Kjøpsvik an und fahren weiter nach Narvik. Kurz vor dem Stetind Tunnel versuchen wir ein Bild vom bekanntesten Berg des Tysfjords zu machen. Leider hüllt sich der Stetind dezent in Wolken. Gegen 21.30 Uhr erreichen wir endlich Narvik und fallen wie gerädert in die Betten.


Zuletzt bearbeitet von Kemubra am Freitag, 12. April 2013 16:54
Narvik

 
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Heute gibt es nur kleines Programm. Wir wollen die Wracks anschauen. Zuerst das Wrack im Hafen. Zurzeit ist Ebbe, da stehen die Wracks sehr weit aus dem Wasser. Anschließend fahren wir zum Rombaksbotn, zur Georg Thiele. Dank der Beschreibung aus einem Museumsführer wissen wir, wo wir lang müssen. Das Gelände ist steinig, streckenweise sehr steil und durch die vielen Regengüsse der letzten Tage sehr schlammig. Nach einer knappen dreiviertel Stunde haben wir unser Ziel erreicht. Das Wrack des Zerstörers liegt vor uns. Leider scheint dieser Platz ein beliebtet Ort für Picknicks zu sein. Es liegt sagenhaft viel Müll in der Gegend herum. Wir sind etwas entsetzt. Wir machen eine kurze Pause, bevor wir uns auf den beschwerlichen Rückweg. Etwas verschwitzt und außer Atem erreichen wir die Straße am Kraftwerk und machen uns auf dem Weg zu unserem Auto.
Auf dem Rückweg sehen wir uns noch die Skulpturen der "Skulpturlandskap Nordland" in Narvik an. Die erste steht weiter nördlich fast am Wasser. Die zweite mehr in der Stadt auf der anderen Seite der Bahnschienen.
Mittlerweile ist es halb drei geworden. Wir fahren ins Hotel zurück und wollen noch etwas Mittagsschlaf halten.
Gegen 7.00 Uhr sind wir dann wieder wach. Zum Abendbrot gibt es ein leckeres Rührei. In der Küche herrscht großer Andrang, die Jugendherberge muss gut belegt sein. Gegen 21.30 Uhr scheint die Sonne mit voller Kraft. So entschließen wir uns zu einem "kurzen" Spaziergang zur anderen Seite der Stadt. An der Kirche vorbei geht es bis zum Flughafen, dann noch ein Stück weiter und anschließend zurück. Nach anderthalb Stunden bergauf und bergab kommen wir dann recht "abgelaufen" wieder im Hotel an.
 

Zuletzt bearbeitet von Kemubra am Freitag, 12. April 2013 16:55
Narvik - Bjerkvik - Herjangen - Evenes

 
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no2006 1876

no2006 1969
Die erste Station an diesem Tag ist Bjerkvik. Der Himmel hält sich immer noch bedeckt. Bei Sonne muss die Aussicht auf den Fjord umwerfend sein.



Liland

Evenestangen
 

 
Zuletzt bearbeitet von Kemubra am Freitag, 12. April 2013 16:55
Narvik - Andenes


no2006 2010

no2006 2013

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no2006 2217
Wir starten pünktlich 9.00 Uhr gen Norden. Das Wetter könnte nicht besser sein. Zum Autofahren ist es fast ein bisschen zu gut. Da wir eine weite Strecke vor uns haben, können wir nicht überall anhalten, um zu fotografieren. Bei dem Angebot an Motiven wird es einem ganz schwer ums Herz. Erste Station ist die Tjeldsundbrücke. Wir fahren auf den Rastplatz vor der Brücke, treten aber ganz schnell wieder die Flucht an. Zur gleichen Zeit halten etwa 5 Touristenbusse auf dem Rastplatz und ergießen Massen von Menschen auf den Platz. Ein Stück weiter an der Brücke vorbei gelangen wir zum nächsten Teil der Skulpturlandskap Nordland: Syv magiske Punte.
Hinter der Brücke biegen wir nach Harstad ab. Die Zeit reicht leider nur für einen kurzen Gang durch die Stadt. Trondenes schaffen wir nicht. Wir werden im kommenden Jahr noch einmal eine Nordlandtour machen. Dann nehmen wir uns einen ganzen Tag Zeit für die Stadt. Weiter geht die Fahrt nach Sortland. Unterwegs machen wir noch ein paar Pausen. Die lange Fahrt ermüdet. In Sortland gehen wir erst einmal Mittag essen. Dann nehmen wir die letzte Etappe nach Andenes in Angriff. Gegen 16.15 Uhr erreichen wir den kleinen Ort an der Nordspitze der Vesterålen. Unser Hotel liegt auf Lankanholmen. Es gibt hier wirklich nur den ganz kleinen Standard. Aber zum Übernachten reicht es vollkommen aus. Um 17.00 Uhr ist Anstoß zum Spiel Deutschland gegen Argentinien. Da ist die Müdigkeit wie weggeblasen. Das Spiel ist sehr spannend. Es geht bis zum Elfmeterschießen. Sehr ungünstig, da wir noch etwas einkaufen müssen. Also lassen wir uns überraschen und gehen schnell zum Coop um die Ecke. Als wir zurückkommen ist das Spiel entschieden: Deutschland ist weiter ? Nun schnell Abendbrot essen und die ersten Erkundungen im Ort vornehmen. Wir laufen die beiden äußeren Molen ab. Der Ort ist an sich sehr ruhig, bis auf die Möwen. Es gibt des Öfteren lautstarke Konzerte unterschiedlichster Töne. Völlig ausgetickt.
Nach dem Spaziergang wollen wir uns noch etwas im Aufenthaltsraum ausruhen, da kommen die nächsten Gäste für die Nacht: 2 Angler. Die Kleidung und die Ausrüstung bringen die beiden in ihrem Zimmer unter. Plötzlich riecht es im ganzen Haus nach Fisch. Das erste Mal Würgen im Hals. Anschließend setzen sich die beiden mit einer Riesen Schüssel Schrimps in den Aufenthaltsraum und fangen an die Dinger zu essen. Jetzt ist Schluss. Wir verlassen fluchtartig die Herberge und gehen fast zwei Stunden spazieren. Hoffentlich bleiben die beiden nicht zu lange. Kurz nach Mitternacht fallen wir in unsere Betten.


 
Zuletzt bearbeitet von Kemubra am Freitag, 12. April 2013 16:56
Andenes


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Unsere Walsafari ist erst 17.30 Uhr. Also nutzen wir den Vormittag um Andøya zu erkunden. Leider ist es heute sehr warm und die Fliegen und Bremsen sind entsprechend aktiv. Einige Orte können wir nicht besuchen. Bakkan Sletten zum Beispiel. Bereits auf dem Parkplatz werden wir von vielen Fliegen und Bremsen "gequält". Wir versuchen trotzdem zur Ausgrabungsstätte zu gelangen. Aber dort wird es noch schlimmer. Die Wärme macht die Insekten aggressiv. Wir flüchten im Stechschritt zurück zu unserem Auto. In Meeresnähe ist es auszuhalten. An der Bukkekjerka haben wir unsere Ruhe. In Björnskinn und Åse wird es noch einmal spannend. Hier sind aber nicht so viele Insekten wie in Bakkan. Wir umrunden Andøy einmal und fahren zurück. Wir wollen möglichst fertig sein mit dem Mittagessen, wenn die Angler von ihrer Tour zurückkommen.
Nach dem Mittagessen machen wir noch einen gepflegten Mittagschlaf. Die Walsafari kann unter Umständen länger dauern, da wollen wir fit sein.  Gegen 16.00 Uhr gehen wir zur Touristinformation von Andenes, die gleich neben dem Wal-Center liegt. Hier kaufen wir ein paar Ansichtskarten und pilgern noch etwas durch das Polarlichtcenter und HISNAKUL.  Um 16.45 Uhr checken wir im Walcenter ein. Zu uns gesellen sich noch zwei spanische Reisebusse. Die Fahrt dürfte sehr anregend werden. Pünktlich um 17.30 Uhr startet die Führung im Walcenter.  Zuerst erhalten wir eine kurze Einführung zum Ablauf. Dann gibt es Tabletten gegen Seekrankheit. Wir verzichten, wird schon nicht so schlimm werden. Die Teilnehmer werden nach Sprachen aufgeteilt. Es gibt eine englische, eine spanische und eine deutsche Gruppe. Danach sehen wir eine Diashow mit Bildern von Walen, Seevögeln  und Nordland-Impressionen. Anschließend findet die Führung durch das Museum statt. Jede Gruppe startet an einem anderen Punkt. Unser Führer, Uwe, kommt aus Deutschland. Es gibt sehr viele interessante Details. So erfahren wir, dass für die hiesigen Norweger früher alle Vögel, die gegessen werden können, Enten hießen. Ente heißt auf Norwegisch And. Aus diesem Grund der Name der Insel: Andøya. Zum Thema Walfang gibt es auch ein paar Fragen, aber die Antworten sind kurz und prägnant: Die Norweger stehen halt dazu, es ist Tradition, die sie sich nicht verbieten lassen. Nach der Führung geht es zur Mole auf der anderen Seite des Ortes. Dort warten wir auf die "Andfjord". Der Himmel hat sich mittlerweile zugezogen und kurz nach dem Ablegen schlägt das Wetter um. Es regnet. Zum Glück gibt es auf dem Schiff Windjacken für die Passagiere. Die Suche nach den Walen dauert ziemlich lange. Unsere Guides versuchen sich in Erklärungen: Orcas, U-Boote, die aktuell laufende Fangsaison. Unterwegs begegnen wir der "Reine", einem Schwesterschiff der "Andfjord". Sie ist auf dem Weg zurück zum Hafen. Der Kapitän gibt unserem Schiff die letzten Koordinaten einer Walsichtung durch. Unser Schiff macht sich umgehend auf den Weg dorthin. Nach drei Stunden Suche ist es nun endlich soweit: Wir sehen die Rückenflosse eines Pottwalbullen. Das Schiff nähert sich dem Tier, damit Fotos gemacht werden können. Wahrscheinlich stören wir den Wal damit, denn er verschwindet unter Wasser. Unsere Guides erklären uns, dass er kurzfristig wieder auftauchen würde, da er seine Flukke noch nicht gezeigt hat. Der Wal hält sich nahe der Wasseroberfläche auf.  Erst wenn er seine Flukke anhebt, macht er sich in die Tiefsee auf, was dann zwischen 30 Minuten und 3 Stunden dauern kann. Also warten wir geduldig weiter. Nach ca. 20 Minuten ist er wieder da. Und das fotografieren geht weiter. Allerdings kommen wir dem Wal erneut zu nahe und er taucht wieder ab. Es dauert wieder eine halbe Stund, dann sehen wir die Rückenflosse ein drittes Mal im Wasser.  Allerdings nur kurz, dann ist das Tier wieder verschwunden. Diesmal sei er in die Tiefsee abgetaucht, erklären uns die Guides. Leider hat er seine Flukke nicht sichtbar in die Höhe gestreckt. Das ist aber das eigentliche Highlight einer Walsafari. Wir sind etwas enttäuscht, aber auch glücklich, das war unser erster Pottwal. Aus diesem Grund wird den Teilnehmern eine weitere kostenlose Fahrt am nächsten Tag angeboten. Leider fahren wir am Sonntag schon weiter, so dass wir dieses Angebot nicht annehmen können.  Gegen 1.00 Uhr erreicht die "Andfjord" den Hafen von Andenes. Wir sind noch viel zu aufgewühlt, um schon schlafen zu gehen. Wir machen uns noch einen kleinen Imbiss und lassen das Erlebte noch einmal auf uns wirken. Unsere Nachbarn, die Angler, haben Rücksicht walten lassen und keinen Fisch ins Haus gebracht. Wir sind sehr erleichtert.


Zuletzt bearbeitet von Kemubra am Freitag, 12. April 2013 16:57
Andenes - Kabelvåg


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Unsere Fahrt mit der Hurtigrute startet um 11.00 Uhr in Risøyhamn. Das Schiff, die "M/S Nordnorge" läuft pünktlich ein. Es hat sich einiges verändert an Bord. Elektronische Ein- und Auscheck-Kontrollen, Chip-Karten - alles sehr spannend. Wir erkunden zunächst das Schiff und lassen uns dann in der Cafeteria nieder. Mein nächster Weg ist natürlich die Butikk. Ansichtskarten und Schmuck aus Hematith, mehr nicht. Wir müssen schließlich noch alles mit dem Flieger wegbekommen. Auf der Nordnorge gibt s auch ein Internet-Cafe. Wir checken erst einmal die Postfächer und schauen, ob es Neuigkeiten von der SAS gibt. Es ist nicht ganz klar, ob wir die vermisste Tasche in Kiruna oder in Stockholm zurückbekommen. Egal, Hauptsache, wir bekommen sie überhaupt zurück. Aber es gibt keine Updates auf der Tracking-Seite. Wir sind sehr gespannt, wie die SAS den Schaden ausgleichen wird. Wir mussten einiges an Kleidung und Utensilien neu kaufen.
In Sortland gehen wir kurz von Bord. Die Zeit reicht leider nicht, um ins Zentrum zu spazieren. So gehen wir etwas im Hafen umher und kaufen uns an der Tankstelle ein Eis.
Um 14.15 Uhr erreicht die "M/S Nordnorge" Stokmarknes. Wir sehen die alte "Finnmarken" im Hafen. Das Hurtigrutenmuseum dürfte gleich einem Ameisenhaufen ähneln. Wir sehen von einem Besuch ab und bummeln durch die Einkaufspassage. Dann gehen wir schnell zum Schiff zurück. Jetzt werden die Decksplätze wahrscheinlich sehr schnell voll werden, da Raftsund und Trollfjord die nächsten Stationen sind. Wir erwischen sehr gute Plätze auf Deck 7 und sehen den kommenden Stunden voller Freude entgegen. Um 16.30 Uhr erreichen wir die Raftsundbrücke. Die Crew hat auf dem Deck einen Grill aufgebaut. Aus den Lautsprechern tönt Musik. Wir glauben, unseren Ohren nicht zu trauen: Deutsche Schlager, Heino & Co. Es ist jetzt sehr voll auf dem Außendeck. Wir genießen die Fahrt durch den Raftsund und erinnern uns an letztes Jahr. 2005 haben wir die Hurtigruten vom Ufer aus beobachtet. Dann kommen wir an unserem Ferienhaus vom letzten Jahr vorbei. Vom Bootshaus aus haben wir beobachtet, wie die Hurtigrute in den Trollfjord eingefahren ist. Jetzt sind wir an Bord und winken den Menschen am Ufer zurück. Es ist atemberaubend, wie nah das Schiff an den Felswänden vorbei fährt. Im Trollfjord warten ebenfalls einige Leute auf das Schiff. Die Nordnorge dreht im engen Fjord. Beim Verlassen des Trollfjordes fährt ein kleineres Schiff an uns vorbei. Das ist eines der Cruising-Boote, die von Svolvær und Kabelvåg aus starten.
Nach dem Trollfjord fahren wir noch an Digermulen vorbei und weiter geht es in Richtung Svolvær.
In Svolvær verlassen wir die Nordnorge und fahren nach Kabelvåg. Hier verfahren wir uns natürlich und finden das Sjøhuscamping nicht auf Anhieb. Irgendwann landen wir in der Touristinformation, die gleichzeitig die Rezeption für das Sjøhuscamping ist. Die junge Frau gibt uns unseren Schlüssel und einen Stadtplan. Endlich erreichen wir das Haus mit unserer Ferienwohnung. 23 m² sind auf den ersten Blick recht klein. Aber wir haben eine eigene Küche und ein eigenes Bad. Und wir wollten ja nicht auf der Stube hocken, sondern die Lofoten erleben. Im Schlafzimmer liegt leider keine Bettwäsche. Also fahren wir noch einmal zur Rezeption zurück und fragen nach. Die junge Frau verspricht uns nach Ladenschluss die Wäsche vorbeizubringen. Sie kommt kurz nach neun. Eine sehr freundliche Dame. Wir können endlich schlafen gehen.


Zuletzt bearbeitet von Kemubra am Freitag, 12. April 2013 16:57
Kabelvåg - Svolvær - Henningsvær


no2006 2901

no2006 2914
Heute diktiert leider das Wetter den Tagesplan. Es regnet, rundherum sieht man keine Berge mehr und es ist sehr kalt. Wir fahren zum Einkaufen nach Svolvær. Hier hat sich einiges verändert seit letztem Jahr. Der Marktplatz ist endlich fertig. Es gibt einige neue Supermärkte und ein amfi-Center hat ebenfalls eröffnet. Wir schauen uns noch etwas um. Dann geht es nach Henningsvær. Hier finden wir endlich ein paar Mitbringsel für die Kollegen in Deutschland. Mehr geht heute leider nicht. Also fahren wir zurück nach Kabelvåg und beobachten den Regen von drinnen.
Gegen 20.00 Uhr fahren wir nach Svolvær, um die nordgehende Hurtigrute bei der Einfahrt zu beobachten. Wir warten bis kurz vor Neun an der Fiskarkona, dann zwingt uns der Regen zurück ins Auto. Am Marktplatz entdecken wir noch einige offene Läden, unter anderem ein Internetcafe... Als wir das Cafe verlassen liegt die Vesterålen bereits im Hafen. Wir machen ein paar Fotos und fahren in die Ferienwohnung zurück.


Zuletzt bearbeitet von Kemubra am Freitag, 12. April 2013 16:58
Kabelvåg - Henningsvær - Svolvær - Sildpollneset


no2006 2934

no2006 3058
Das Wetter ist heute freundlicher. Es regnet nur sporadisch und die Sonne schaut des Öfteren heraus. Der Vågakallen ist nun wieder in voller Pracht zu sehen. Ab an und an setzt sich eine kleine Wolke auf den Gipfel. Wir fahren noch einmal nach Henningsvær, um ein paar Fotos zu machen. Im Sonnenschein wirkt der Ort sehr idyllisch.
Wir wollen noch einmal nach Sildpollneset, um die kleine Kirche auf der Halbinsel zu fotografieren. Unterwegs halten wir bei der Autofähre nach Skutvik an und schauen nach den Abfahrtszeiten des Folgetags.  Bei Sildpollneset ist das Wetter gar nicht mehr so schön wie in Henningsvær. Ja, die Lofoten können launisch sein. Die Zeit vergeht wie im Flug. Wir fahren zum Haus zurück und legen uns etwas hin. Zum Abend hin, fahren wir wieder nach Svolvær, um das einlaufende Hurtigrutenschiff zu begrüßen. Wie gewohnt, saust vorher die Katamaran-Fähre in den Hafen ein. Dann nähert sich auch schon die "MS Nordkapp".  Wir warten bis das Schiff an uns vorbeizieht und gehen dann noch etwas in der Stadt spazieren.


Zuletzt bearbeitet von Kemubra am Freitag, 12. April 2013 16:58
Kabelvåg - Lyngvær - Borg - Svolvær


no2006 3131

no2006 3247

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Der Tag begrüßt uns heute mit strahlendem Sonnenschein. Einige Schönwetterwölkchen runden die Sache noch ab. Nach einem gemütlichen Frühstück geht es ab in Richtung Borg. In Lyngvær halten wir an, um uns die Skulpturlandskap anzusehen. Es ist ein Spiegelobjekt, das das Panorama der gegenüberliegenden Berge einfängt. Wir machen ein paar Fotos und fahren weiter. In Borg waren wir bereits im letzten Jahr. Allerdings an einem Samstag, da sind die Handwerker nicht zu sehen. Außerdem war das Wetter regnerisch, so dass wir nicht viele Außenaufnahmen machen konnten. Heute ist es anders. Die Handwerker demonstrieren die Kunst der Wikinger. Und das Museumsgelände präsentiert sich im schönsten Sonnenlicht. Das große Gostad-Schiff liegt auch an der Anlegestelle. Das war im letzten Jahr auch nicht da. In der Schmiede beantwortet ein junger Mann Fragen zur Schmiedekunst der Wikinger. Wir laufen den Hauptweg zum Häuptlingshaus zurück. In der Cafeteria trinken wir noch etwas und dann geht es weiter nach Eggum. Diesmal wollen wir uns die Skulpturlandskap ansehen. Auf Grund des schlechten Wetters hat das im letzten Jahr nicht geklappt. Die letzten Meter geht es zu Fuß. Das gestaltet sich etwas schwierig. Wir merken sehr bald, dass wir uns auf einer Schafweide befinden. So viele Haufen auf einmal, da heißt es höllisch aufpassen, dass man keine Tretmine mitnimmt. Wir fotografieren den Kopf von allen Seiten. Anschließend machen wir noch ein Foto von der Radiostation. Auf Grund des guten Wetters ist die Gegend völlig überlaufen. Wir setzen uns Richtung Svolvær ab. Dort kaufen wir noch etwas für das Abendbrot ein und fahren zur Wohnung zurück. Nach einem ausgiebigen "Mittagsschlaf" fahren wir gegen 18.30 Uhr erneut nach Svolvær. Wir wollen noch etwas im Ort umherbummeln. Als wir ankommen, hat die "Kong Harald" gerade angelegt. Wir machen ein paar Fotos. Dann gehen wir noch etwas am Hafen spazieren. Später geht es noch einmal ins Internetcafe, das Postfach checken. Pünktlich zum Ablegen der "Kong Harald" sind wir am Hafen zurück. Dann wird es Zeit, zur Fiskarkona zu gehen, um die nordgehende Hurtigrute zu beobachten. Wie gewohnt kommt erst die Schnellfähre aus Bodø rein. Dann fährt die "MS Midnatsol" an der Fiskarkona vorbei. Es wird Zeit fürs Abendbrot. Also fahren wir zurück. Das Wetter verspricht, sich zu halten. Vielleicht können wir in Kabelvåg noch ein paar schöne Bilder machen. Morgen geht es zurück nach Narvik. Uns ist etwas schwer ums Herz. Die Inseln haben uns gefangen. Dann heißt es wieder ein ganzes Jahr warten...


Zuletzt bearbeitet von Kemubra am Freitag, 12. April 2013 16:59
Kabelvåg - Narvik


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Wir machen uns gegen 9.00 Uhr auf den Weg zur Fähre. Man weiß nie, wie voll es in der Saison wird und rechtzeitiges Erscheinen ist da schon wichtig. Wir haben Glück und kommen gleich mit der nächsten Fähre mit. Als das Schiff ablegt, ist uns nach Weinen. Eigentlich wollen wir gar nicht wieder fort.  Langsam entfernen wir uns von den Inseln. Die Berge im Norden und im Osten scheinen zu glühen. Die Wolken lassen nur einen schmalen Spalt für die Sonnenstrahlen. Es ist fantastisch. Irgendwann verblassen die Inseln im Nebel und das Festland nimmt mehr und mehr Kontur an. Kurz vor Skutvik reißt dann auch der Himmel auf. Das ist immerhin etwas. In Skutvik nehmen wir leider die falsche Straße und verfehlen so die Skuplturlandskap des Ortes. Da wir aber sicher nicht zum letzten Mal hier sind, belassen wir es dabei. und fahren weiter Richtung Bognes.  Unterwegs machen wir noch einen Abstecher nach Skarstad. Auch hier gibt es ein Ausstellungsstück der Skulpturlandskap zu bewundern: Himmel på Jord (Himmel auf Erden). Die Umgebung passt hervorragend dazu. Wir setzen unsere Fahrt durch die herrlichen Landschaften fort und kommen endlich in Narvik an.
Nach dem Abendbrot folgt wieder ein Spaziergang.
Am späten Abend färbt die Sonne den Himmel rot. Im Zusammenspiel mit den Wolken über den Bergen ist es ein prächtiger Anblick.
Dann heißt es aber, ab in die Koje. Wir müssen morgen früh raus. 


Zuletzt bearbeitet von Kemubra am Freitag, 12. April 2013 17:00
Narvik - Kiruna - Brandenburg


Wir treten um 8.00 Uhr die Heimreise an.  Der Tag beginnt neblig und ungemütlich. Das Wetter passt perfekt zu unserer Stimmung.

Die Strecke Narvik - Kiruna bewältigen wir schneller als gedacht. Es sind kaum andere Fahrzeuge unterwegs. In Kiruna waschen wir das Auto und bummeln noch etwas durch die Stadt. Dann wird es Zeit, zum Flughafen zu fahren. Bis 12.00 Uhr muss der Wagen zurückgegeben werden. Die verbleibende Zeit verbringen wir am Flughafen.

In Stockholm starten wir einen weiteren Versuch, unsere Tasche zu finden. Dabei verpassen wir beinahe unseren Anschlussflug. Die nordische Gelassenheit kann auch ihre Nachteile haben. Endlich hat die Mitarbeiterin der SAS Zeit für uns. Sie erklärt uns, dass unsere Tasche nach Berlin weitergeleitet wurde. Also ab zum Flugzeug. Wir lassen uns überraschen.

Nach einer Zwischenlandung in Frankfurt/Main kommen wr in Berlin an. Beim Gepäckservice der Lufthansa gibt man uns die Information, dass die Tasche bereits per DHL auf dem Weg zu uns ist. Das Ganze bleibt also spannend. Ein Freund holt uns vom Flughafen ab.

So nimmt ein turbolenter, spannender aber auch super schöner Urlaub sein Ende. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: Taschen packen und ab in den Norden...
Zuletzt bearbeitet von Kemubra am Mittwoch, 30. November -0001 00:00

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Der Blick auf den Vågakallen bei Kabelvåg